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Dormagen: Was i-Dötzchen alles brauchen

Dormagen : Was i-Dötzchen alles brauchen

521 Kinder werden nach den großen Ferien in Dormagen eingeschult. Was die i-Dötzchen für den Start in die Schule brauchen, was die Ausstattung kostet und wie Eltern ihnen den Einstieg erleichtern.

Für 521 Kinder beginnt nächste Woche Donnerstag der erste Schultag. Darauf freut sich auch Adelheid Rothenburg. Die 56-Jährige leitet seit neun Jahren die Christoph-Rensing-Schule in Horrem und wird in diesem Jahr 61 gespannte Kinder begrüßen.

Für die Eltern, für die die Erstausstattung für den Kindergarten schon eine Weile zurückliegt, stellt sich nun die Frage: "Was braucht mein Kind noch alles?" Rothenburg weiß: "In erster Linie brauchen sie Freude auf die Schule und die Lust am Lernen — doch es gibt auch einige Materialien, die sie benötigen."

Ausstattung Ein Blick in die Dormagener Schreibwarengeschäfte verraten: Bleistift, Radiergummi und Lineal sind nicht alles, was das i-Dötzchen für einen gelungenen Start in den Schulalltag braucht. Es fängt an mit dem Tornister — und der sollte sorgfältig ausgewählt sein, denn schon bei den Fünf- bis Sechsjährigen gibt es "Mode-Trends".

Für die Eltern ist vor allem die Qualität und die Passform wichtig. Kinder, die früh eingeschult werden und kleiner sind, sollten lieber einen leichteren Tornister tragen. Auch die weit verbreiteten Trolleys sind nur bedingt zu empfehlen, denn beim Ziehen dieser Schultasche mit Rollen könnte der Rücken Schaden nehmen.

Die Christoph-Rensing-Schule unterstützt, wie die meisten anderen Schulen auch, die Eltern mit einem Brief, in dem die Materialien aufgelistet sind, die sich im Tornister befinden sollten: Hefte für die einzelnen Fächer, mit und ohne Linien oder kariert. Verschieden farbige Hefter sorgen dafür, dass das Kind den passenden für das aktuelle Fach erkennt. Filzstifte und Holzbuntstifte gehören zur Grundausstattung wie ein Radiergummi, ein Bleistiftspitzer mit Spitzdose und wasserfeste Marken-Wachsmalstifte.

Ein Malblock und ein Klebestift sollten ebenfalls besorgt werden. Ein Turnbeutel mit Turnkleidung— also Hemd, Hose, Hallenturnschuhe mit hellen Sohlen — muss für den Sportunterricht sein. Dazu Butterbrotdose und auslaufsichere Trinkflasche. Alle persönlichen Dinge sollten mit dem Namen des Kindes versehen werden.

Start-Tipps Viele Neulinge haben bereits in der Kindergartenzeit ihre künftige Schule besucht. Dennoch beginnt ein neuer Lebensabschnitt. "Eltern sollten ihre Kinder ermutigen und ihnen vermitteln, dass es etwas Schönes ist, zur Schule zu gehen", sagt Adelheid Rothenburg.

Am Einschulungstag werden die Erstklässler von Schülern und Eltern aus den höheren Klassen mit einer kleinen Feier begrüßt, bevor sie ihre erste Unterrichtsstunde erleben. Rothenburg: "Eltern sollten mit ihrem Kind bloß nicht über den Ernst des Lebens sprechen. Darunter stellen die i-Dötzchen sich ganz furchtbare Dinge vor."

Hier geht es zur Bilderstrecke: Das gehört in die Schultüte

(NGZ)