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Dormagen: Was Dormagener lesen

Dormagen : Was Dormagener lesen

Herbstzeit ist Bücherzeit. Die NGZ hat bekannte Bürger aus der Stadt und Menschen, die dort arbeiten gefragt, welche Bücher momentan auf ihrem Nachttisch liegen und welche Lieblingsbücher sie fesseln.

Die Frankfurter Buchmesse ist schon wieder Vergangenheit — aber die Lust am Buch bleibt ungebrochen. Angeregt wird der Lesereiz nicht nur von der ein oder anderen Mußestunde in den Herbstferien, sondern auch von langen Abenden, an denen es immer früher dunkel wird. Die NGZ hat bekannte Dormagener gefragt, was sie aktuell lesen und was generell bei der Lektüre zu ihren Favoriten zählt — Sachbücher, Krimis oder Klassiker der Belletristik waren dabei.

Die ersten 100 Seiten von Carlos Ruiz Zafons Epos "Spiel des Engels" hat Malerin Irmela Hauffe schon gelesen — mit wachsender Begeisterung. "Ein tolles Buch ist auch Sara Gruens ,Wasser für die Elefanten'. Ein Klassiker ist für sie Elsa Osorios "Mein Name ist Luz". Foto: NGZ

Das Buch der Bücher ist dabei

Schwarzer britischer Humor und skurrile Geschichten stehen ganz oben in der Gunst von Gerd Trzeszkowski. Zuletzt hat der städtische Fachbereichsleiter "Cliffhanger" von Tim Binding und Alan Bennetts "Cosi fan tutte" gelesen. "Die haben mich gefesselt", so Trzeszkowski. Foto: NGZ

Natürlich auch das Buch der Bücher: Die Bibel, die Pfarrer Frank Picht spontan als Lieblingsbuch nannte — nicht ohne augenzwinkernd hinzuzufügen, dass er altes und neues Testament natürlich im Original lese, also in hebräischer beziehungsweise griechischer Sprache. Was Frank Picht liest, wenn er nicht zur Heiligen Schrift greift, erfahren sie im nebenstehenden Porträt.

Gerd Hengsberger, Chef der Werbegemeinschaft: "Gerade fertig gelesen habe ich ,Der Staatsbankrott kommt' von Michael Grandt. Ein hoch spannendes Buch. Zu meinen Lieblingsbüchern gehört ,Neue Realitäten' des Marketingpapstes Peter Drucker. archiv: jaz Foto: NGZ

Ansonsten interessieren sich die Dormagener für einen breiten Mix, der zu ihnen passt: Gerd Hengsberger, Chef der Werbegemeinschaft, liest eher Marketing-Literatur, während Mehmet Güneysu sich für Integration auch als Lektüre interessiert. Und was liest eine waschechte Autorin? Gisela Schäfer mag "Die Bücherdiebin".

(dhk)