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Wartebereich im Krankenhaus Dormagen ist neu gestaltet

Krankenhaus Dormagen : Wartebereich ist neu gestaltet

Förder- und Freundeskreis Kreiskrankenhaus Dormagen investiert 21.000 Euro.

Ein neues „Outfit“ gibt es pünktlich zum Frühlingsanfang für den Wartebereich der orthopädischen Ambulanz im Kreiskrankenhaus Dormagen: Dieser präsentiert sich nicht nur optisch völlig verändert, sondern bietet den Patienten zudem deutlich mehr Sitzkomfort als bisher. Denn bei der Anschaffung der 23 neuen Stühle und Sessel wurde besonders auf Rückenfreundlichkeit und Bequemlichkeit geachtet, da Patienten die Orthopädie-Ambulanz oftmals gerade wegen Rückenproblemen aufsuchen.Mitgetragen und finanziert wurde die Umgestaltung durch Mittel, die der Förder- und Freundeskreis Kreiskrankenhaus Dormagen aufgebracht hat: Rund 21.000 Euro hat der Verein um seine Vorsitzende Bärbel Hoffmann in diese Maßnahme investiert - allein 5000 Euro stellte der Gewinnsparverein der VR Bank Dormagen zur Verfügung.

Mit der Frischzellenkur für den Wartebereich der orthopädischen Ambulanz setzen die Rhein-Kreis Neuss Kliniken im Dormagener Krankenhaus ihr Farbkonzept konsequent fort: Nach und nach sollen den einzelnen Kliniken im Krankenhaus bestimmte Farbtöne zugeordnet werden, die nur in Nuancen variiert werden. So soll ein Wiedererkennungswert geschaffen werden, der Patienten und Besucher vom Betreten des Hauses an leitet.

Im vergangenen Jahr hatte der Förder- und Freundeskreis bereits die Kosten für eine Neumöblierung des Wartebereichs in der onkologischen Ambulanz übernommen. Seit der Gründung des Vereins im Jahr 2009 unterstützt dieser möglichst gleichmäßig die verschiedenen Kliniken und Fachabteilungen des Hauses. So konnte bislang ein weiteres Familienzimmer für die Geburtsklinik eingerichtet werden, für die Kardiologie wurde eine Reanimationshilfe sowie für die Anästhesie und Intensivmedizin eine Aufrichthilfe angeschafft. Dass sich der finanzielle Einsatz gelohnt hat, davon überzeugten sich bei einem Ortstermin zusammen mit Bärbel Hoffmann der Geschäftsführer des Vereins, Klaus Mais, und Schatzmeister Wolfgang Cremer. Begrüßt wurden sie von Oberarzt Dr. Tobias Greiner. Auch von ihm kam viel Zuspruch für die Verschönerung der Räumlichkeiten. Die ausrangierten Sitzmöbel stammten noch aus der Erstausstattung des Hauses um 1980, waren aber noch voll funktionstüchtig. Darum hatte eine Neugestaltung dieses Bereich nicht oberste Priorität. Die nun demontierten Sitze wurden auch nicht entsorgt, sondern dienen als Ersatzteillager für andere Sitzecken im Hause.

(NGZ)