Wahlaufruf vom Dormagener EGS-Generalsekretär: Schützen stärken Europa

Generalsekretär aus Dormagen : Europa-Schützen rufen zur Wahlbeteiligung auf

Bereits für das Europa-Schützenfest Ende August 2018 im niederländischen Leudal hatte der Dormagener Ex-Bürgermeister Peter-Olaf Hoffmann als Generalsekretär der Europäischen Gemeinschaft Historischer Schützen (EGS) eine Erklärung für Frieden und Freiheit mit verfasst, die von den Schützen unterzeichnet wurde.

Jetzt hat er den Aufruf der EGS zur Europawahl mit formuliert und vorgetragen, dem die Europa-Schützen auf ihrer Frühjahrstagung in Krakau einstimmig folgten.

„Wir wollen keinen Wahlaufruf für einzelne Parteien starten, sondern generell dazu aufrufen, zur Wahl zu gehen, um die Demokratie zu stärken“, betont Hoffmann. Die europäischen Schützen bekennen sich zu Europa und sind stolz auf ihren Beitrag zur Völkerverständigung. „Wir Schützen sind die größte Friedensbewegung in Europa“, so Hoffmann, der auf den Wahlspruch der Ritterschaft „Für ein vereintes, christliches Europa“ verweist.

Gerade jetzt, wo Frieden und Freiheit auf dem Spiel stünden, wie lange nicht mehr, so Hoffmann, sollten die Europäer zur Wahl gehen, um nicht das extreme, sondern das kulturell vielfältige Europa zu stärken. 80 Jahre nach dem Beginn des Zweiten Weltkrieges durch Hitlers Einmarsch in Polen sei der Friedenswille den Schützen besonders wichtig – gerade im polnischen Krakau ein starkes Friedenszeichen.

„Europa braucht Mitstreiter. Nur ein vereintes Europa sichert Frieden und Freiheit. Die Europawahl bietet beste Gelegenheit, sich zu Europa zu bekennen. Wer sein Recht zur Wahl nutzt, macht damit deutlich, wie wichtig ihm ein vereintes Europa ist. Durch eine große Wahlbeteiligung wird die Legitimität unseres Europaparlamentes verstärkt. Eine hohe Wahlbeteiligung kann damit ein Zeichen sein für eine erfolgreiche Demokratie“, heißt es in dem Aufruf der EGS.

Europa müsse schneller und besser zusammenwachsen, um Schutz und Wohlstand, Frieden und Freiheit zu sichern, so die EGS: „Eine europäische Einigung kann aber nur dann gelingen, wenn Identität und kulturelle Vielfalt Europas bewahrt werden.“ Das Wesentliche bleibe das gemeinsame Bewusstsein und die Nächstenliebe.

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