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Vorgartenwettbewerb in Dormagen: Gewinner stehen fest

Natur in Dormagen : Das sind die Gewinner des Vorgartenwettbewerbs

Die Gewinner des städtischen Vorgartenwettbewerbes sind ausgewählt. Bei der Belegung des zweiten Platzes gibt es eine unerwartete Überraschung.

Die Gewinner des Vorgarten-Wettbewerbes der Stadt stehen fest: Das städtische Umweltteam hat vom 1. Mai bis zum 1. Juli  nachhaltig gestaltete und insektenfreundliche Vorgärten in Dormagen gesucht – und nun auch gefunden. In dieser Woche wurden die Gewinnerinnen und Gewinner des Wettbewerbs im Rahmen des Regio-Fairen-Nachhaltigkeitstags auf dem Paul-Wierich-Platz ausgezeichnet.

Monika Nicolini und Markus Goecke gehen dabei als Sieger hervor und belegen den ersten Platz und erhalten 500 Euro. „Bei diesem Vorgarten wird so wenig wie möglich in die Natur eingegriffen, zudem zeichnet er sich durch ein ganzjähriges Pflanzenangebot, dem Zulassen von Wildaussaaten sowie den Unterschlupfmöglichkeiten für die tierischen Bewohner aus. Ein Pluspunkt ist außerdem, dass er selten bewässert werden muss“, so Anke Tobies-Gerstenberg vom städtischen Umweltteam.

Die NaWoDo (Nachbarschaftlich Wohnen in Dormagen) erhält mit ihrem gemeinschaftlichen Vorgarten den zweiten Platz im Wettbewerb. Dieser zeichne sich besonders durch seine Vielfalt und das ganzjährige Blühangebot aus. Ebenfalls den zweiten Platz erreichen Joanna und Norbert Bieberstein mit ihrem Vorgarten, der laut den Juroren mit einem „ganzjährigen Blühangebot und seiner großen Vielfalt punktet“. Zudem verfüge dieser über ein aquatisches Ökosystem in Form eines kleinen Teiches. Die Jury befand die beiden Gärten, die den zweiten Platz belegen, zwar sehr unterschiedlich in der Konzeption, im Endergebnis aber gleichwertig und entschied sich daher, zwei Mal den zweiten Preis zu vergeben. Sie gewannen jeweils 250 Euro.

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„Ich freue mich sehr darüber, dass wir mehr als 50 Bewerbungen für den Wettbewerb erhalten haben. Das zeigt, dass sich die Dormagenerinnen und Dormagener Gedanken über das Klima und nachhaltige Themen machen“, erklärt der Technische Beigeordnete, Martin Brans.

Die Entscheidung über die Gewinnerinnen und Gewinner des Wettbewerbs wurde von einer Expertenjury aus dem Umweltteam, dem Bereich Grünflächen der Technischen Betriebe Dormagen, dem Imkerverband Nievenheim, der Biologischen Station und drei Mitgliedern des Umweltausschusses getroffen. Bei der Auswahl spielten die heimische, standortgerechte Bepflanzung, Wildpflanzen- und ganzjähriges Angebot eine wichtige Rolle. Zudem wurden die biologische Vielfalt sowie die Unterschlupf- und Überwinterungsmöglichkeiten mitbewertet.

(NGZ)