Dormagen: Vom Wetter beeinflusst

Dormagen : Vom Wetter beeinflusst

Dormagen Die Blicke von Ute Godyla und Gerd Hengsberger gehen immer wieder nach oben - zum Himmel hin. "Das Wetter können wir nicht verändern", sagen der Vorsitzende und die Schriftführerin der Werbegemeinschaft Stadt Dormagen (WSD).

Dormagen Die Blicke von Ute Godyla und Gerd Hengsberger gehen immer wieder nach oben - zum Himmel hin. "Das Wetter können wir nicht verändern", sagen der Vorsitzende und die Schriftführerin der Werbegemeinschaft Stadt Dormagen (WSD).

Foto: NGZ

Der Ostermarkt am Wochenende in der Innenstadt ist nämlich ganz unterschiedlich ausgefallen. Am Samstag nutzten die Dormagener das schöne Frühligswetter, um über die Kölner Straße zu flanieren - am Samstag verlagerte sich das Geschehen dann eher in die Rathaus-Galerie und die Geschäfte.

"Wir sind aber mit dem Ablauf durchaus zufrieden", erklärt Hengsberger. Die WSD hat beim diesjährigen Ostermarkt bewusst auf Fülle durch zahlreiche Stände entlang der Kölner Straße verzichtet. "Wir wollen Schwerpunkte setzen und das ist uns durch den Feinkost- und Bauernmarkt an der südlichen Kö und die Kleinkunstbühne an der nördlichen Kö ganz gut gelungen", sagt der WSD-Vorsitzende.

Der gleichen Meinung ist auch die Veranstaltungsorganisatorin und Schriftführerin des WSD. "Wir hatten beim Ostermarkt insgesamt 20 Aussteller auf der Kölner Straße, das ist nicht viel, aber es ist auch keine Reizüberflutung", ist sich Ute Godyla sicher. Die Verteilung über die gesamte Kö sollte die Besucher dazu bewegen, ihren unterschiedlichen Interessen nachzugehen. "Es ist wie in einem Kaufhaus: Auf den unterschiedlichen Etagen werden unterschiedliche Produkte präsentiert", fasst Hengsberger zusammen.

Das Konzept kam bei den Innenstadt-Besuchern gut an - zumindest am Samstag. "Die Stimmung in der City war sehr entspannt, die Leute saßen in Cafés, flanierten über die gesamte Kö - es war einfach schön", sagt Godyla. Am Samstag war dann alles anders: Auf der Kölner Straße waren nur wenige Menschen mit Regenschirmen zu beobachten.

Dafür füllte sich in erster Linie die Rathaus-Galerie von Stunde zu Stunde mit immer mehr Besuchern. Und auch die Geschäfte zwischen der Galerie und dem Ring-Kaufhaus profitierten vom Dauer-Nieselregen. "Die Einzelhändler dürften mit der Wetterentwicklung zufrieden sein", meint Hengsberger, der schon überlegt, wie sich die kommenden Feste weiter verbessern lassen.

"Wir haben bereits nach dem vergangenen Kö-Advent ein positives Feedback von den WSD-Mitgliedern bekommen - das heißt, wir sind auf dem richtigen Weg", meint der WSD-Vorsitzende. Jetzt müsse auf dem Vorhandenen aufgebaut werden. "Es ist uns sehr wichtig, noch mehr mit den Vereinen zusammenzuarbeiten und mehr Kunst, Sport und Kinderaktionen bei unseren Festen zu präsentieren."

(NGZ)