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Vertreterversammlung VR Bank: Dormagener an Spitze gewählt

Geschäftsentwicklung der VR-Bank : Vertreterversammlung wählt Dormagener an die Spitze

Zwei Dormagener wurden an die Spitze des Aufsichtsrates der VR Bank gewählt. Wilhelm Josef Wimmer aus Zons und Willy Schlömer aus Hackenbroich. Was die erste digitale Vertreterversammlung sonst ergeben hat.

In ihrer ersten digitalen Vertreterversammlung konnte die VR Bank Monheim, mit dem Geschäftsgebiet Dormagen, den online zugeschalteten Vertretern die Jahresbilanz für das Wirtschaftsjahr 2020 präsentieren. Diese spiegele „trotz herausfordernder Rahmenbedingungen einen erfolgreichen Geschäftsverlauf wider“. Gleich zwei Dormagener wurden in der Versammlung an die Spitze des Aufsichtsrates der VR Bank gewählt. Aus Altersgründen verabschiedete die VR Bank das Aufsichtsratsmitglied Helmut Müller und den Aufsichtsratsvorsitzen Hans-Jürgen Eschen. Auf Eschen folgt Wilhelm Josef Wimmer aus Zons. Neuer stellvertretender Vorsitzender des Aufsichtsrates ist nun Willy Schlömer aus Hackenbroich.

Die Versammlung wurde von Hans-Jürgen Eschen  eröffnet. Der Bericht des Vorstands stand im Mittelpunkt des Interesses. Bevor sich Vorstandsmitglied Rainer Hilgers dem Jahresabschluss 2020 zuwandte und die wesentlichen Bilanzzahlen vorstellte, thematisierte Hilgers wirtschaftliche und gesellschaftliche Entwicklungen, die Einfluss auf die Geschäfte der VR Bank haben. Neben dem seit Jahren andauernden Niedrigzinsniveau und stetig steigenden regulatorischen Anforderungen sei die Geschäftsentwicklung 2020 von den Folgen der Corona-Pandemie geprägt worden. Neben den persönlichen Terminen hat die Bank zusätzliche Beratungsalternativen über Telefon und Video eingerichtet. Erkennbar sei, dass digitale Interaktionen eine breite Resonanz bei einem großen Teil der Kunden finden. Der seit Jahren feststellbare Rückgang der Bargeldnutzung und die stetig sinkende Inanspruchnahme von Serviceleistungen hat sich im Jahr 2020 noch einmal „spürbar beschleunigt“.

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Das Kundenkreditgeschäft sei von einem erhöhten Beratungsbedarf geprägt gewesen, verbunden mit der Pandemie und den daraus entstandenen Herausforderungen durch die wirtschaftlichen Einbußen.

Dennoch sei die Investitionsbereitschaft der Kunden in Immobilien auf einem „sehr hohen Niveau“ geblieben.

Mit einer Erhöhung der Kundenforderungen um 8,4 Prozent auf 914 Millionen Euro sei das gesetzte Ziel klar übertroffen worden. „In Anbetracht der Rahmenbedingungen erzielte die Bank ein gutes Geschäftsergebnis, von dem insbesondere die Mitglieder profitieren.“ Sie erhalten in diesem Jahr drei Prozent Dividende auf ihre Geschäftsanteile. „Wir sehen die Bank unverändert solide aufgestellt und für die Herausforderungen der Zukunft gut gerüstet“, so Vorstandsmitglied Jörg Richter. „Daher freuen wir uns über das gute Ergebnis in einer schwierigen Zeit.“

(NGZ)