Verstorbener Hit-Markt-Leiter: Helmut Röders letzter Wunsch

Spenden-Aufkommen: Helmut Röders letzte Hilfe für den „Wünschewagen“

Mehr als 20.000 Euro sind auf ein Spendenkonto für den „Wünschewagen Rheinland“ eingegangen – auf Bitten des verstorbenen Hit-Markt-Leiters Helmut Röder, der damit helfen wollte, das Todkranke ihren letzten Wunsch erfüllt bekommen.

In seinen letzten Tagen hatte der schwerkranke Helmut Röder sein Vermächtnis geregelt und Wünsche für seine Beerdigung, inklusive der zu Herzen gehenden Trauermusik, geäußert. Dazu zählte auch, dass sich der langjährige Hit-Markt-Leiter statt Blumen eine Spende für den „Wünschewagen Rheinland“ des Arbeiter-Samariter-Bundes erbeten hatte. So soll Todkranken ihr letzter Wunsch, zum Beispiel eine Fahrt ans Meer oder in den Zoo, ermöglicht werden. Und viele seiner Freunde und Bekannten, die Röder wegen seiner Herzlichkeit und seines Engagements geschätzt haben, sind diesem Wunsch des am 26. Mai Verstorbenen gefolgt.

Helmut Röders letzter Wunsch war es,
Helmut Röders letzter Wunsch war es, anderen zu helfen. Foto: Linda Hammer

„Mehr als 20.000 Euro sind bisher zusammengekommen, und es gehen weiter Spenden ein“, berichtet Röders Nachfolger Thomas Dümmer. Anlässlich des bevorstehenden Sechswochenamtes für Röder, das am Samstag, 21. Juli, um 19 Uhr in der Kirche St. Martinus Zons gehalten wird, hat seine Familie um seine Witwe Marita Röder eine Zwischenbilanz gezogen. „Wir sind sehr berührt darüber, wie viele Menschen für meinen Vater gespendet haben“, sagt Tochter Ramona Klein. Die riesige Resonanz zeigt, wie sehr sich die Dormagener mit Helmut Röder verbunden fühlen. Das sieht auch Dümmer so, der bei der Beerdigung am 7. Juni eine mit Bürgermeister Erik Lierenfeld gemeinsam verfasste emotionale Trauerrede auf „den wahren Menschenfreund Helmut“ gehalten hatte.

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Der inhabergeführte Hit-Markt beteiligte sich mit 10.000 Euro an der „Wünschewagen“-Aktion, wie Marktleiter Dümmer erklärte: „Das zeigt, wie sehr wir Helmut Röder, seine Art und Arbeit über das übliche Maß hinaus wertschätzen, zudem möchten wir seine gute Idee der Starthilfe für den Wünschewagen unterstützen.“ Das Mobil, das nun aufgebaut wird, soll im Herbst in Dormagen gezeigt werden.