1. NRW
  2. Städte
  3. Dormagen

Verkehrssicherheit in Dormagen: „Absturzkante“ am Radweg geebnet

Sicherheit in Dormagen : „Absturzkante“ am Radweg ist jetzt geebnet

Die Stadt Dormagen hat die Wegeführung an der Stürzelberger Straße nachgebessert. Jetzt wurde die Kante entschärft, die Radler zum Absteigen gezwungen hatte. Im Mai wurde der neue Radweg freigegeben.

Am Mittwoch verkündete der Städtische Verkehrsplaner Peter Tümmers, der auch Farradbeauftragter der Stadt Dormagen ist, eine Verbesserung am neuen Radweg an der Stürzelberger Straße, die Zons mit Stürzelberg verbindet: „Wir haben jetzt am Beginn des neuen Radweges Stürzelberger Straße noch etwas nachgebessert. Die Überleitung wurde jetzt verbreitert und großzügig nullabgesenkt.“ Er bedankt sich bei den Kollegen vom Straßenbau.

Die sanierte und mit einem Radweg versehene Stürzelberger Straße war MItte Mai freigegeben worden. Bereits im Juni hatte der Radweg Kritik unter anderem des früheren Dormagener Bürgermeisters Peter-Olaf Hoffmann und des CDU-Bürgermeisterkandidaten René Schneider hervorgerufen. Hoffmann störte vor allem die „Absturzkante“ am Anfang und Ende des Radwegs. Ein Radler müsse von der rechten Fahrbahn die Straße zum Radweg queren – wo er dann noch absteigen müsse, wenn er keinen Sturz oder eine Beschädigung seines Rads in Kauf nehmen wolle. Hoffmann hatte sich deshalb an Thomas Wedowski gewandt, den Leiter der Technischen Betriebe Dormagen. „Ich kenne viele Radwege, die an einer Straße enden oder beginnen, mir ist aber noch nie ein Radweg begegnet, bei dem bewusst eine ,Absturzkante’ zur Behinderung der Radfahrer eingebaut worden ist“, schrieb Hoffmann.

Die Stadt hatte die Entschärfung der Kanten zugesagt. Das wurde jetzt umgesetzt.