Dormagen: Verbraucherschützerin will mehr Beratung in Schulen

Dormagen: Verbraucherschützerin will mehr Beratung in Schulen

Die Leiterin der Dormagener Verbraucherberatungsstelle Paula Wleklinski spricht sich dafür aus, dass das Angebot der Verbraucherberatung, das an Schulen stattfindet, ausgeweitet und im Lehrplan der Schulen verankert werden könnte. Sie sagt: "Die Jugendlichen von heute konsumieren bereits durch die digitalen Medien mit einer solchen Selbstverständlichkeit, dass die Sensibilisierung auf ihre Rechte als Verbraucher bereits in ihrem jungen Alter notwendig ist."

Ihren Wunsch äußerte sie gegenüber der CDU-Landtagsabgeordneten Heike Troles, die jetzt zusammen mit dem Vorstand der Verbraucherzentralen NRW, Wolfgang Schuldzinski, die Beratungsstelle an der Kölner Straße besuchte und sich über die wichtige Verbraucherarbeit vor Ort und die gerade aktuellen Themen der Verbraucherberatung informierte.

Troles sprach mit Schuldzinski unter anderem über das aktuelle Angebot der Verbraucherzentralen zum Thema "Altersvorsorge für Frauen" im Zusammenhang mit Altersarmut bei Frauen. "Hier leisten die Berater der Verbraucherzentralen sehr wichtige und wertvolle Arbeit", sagte die für Dormagen, Rommerskirchen und Grevenbroich zuständige Landtagsabgeordnete, "denn gerade diejenigen Frauen, die von Altersarmut bedroht sind, müssen die beste Unterstützung erhalten, um eine nutzbringende Lösung ihres Problems aufgezeigt zu bekommen." Daher seien die zusätzlichen 200.000 Euro, die im Landeshaushalt 2018 für die Verbraucherzentrale NRW zur Verfügung gestellt worden sind, für die Bürger gut angelegtes Geld, sagte Troles.

  • Dormagen : 25 Jahre Verbraucherzentrale

In NRW stehen 61 Beratungsstellen den Bürgern mit Rat und nützlichen Informationen zu allen Themen rund um den Verbraucherschutz zur Seite. Über 830.000 Anfragen in NRW in 2017 sind ein Beleg dafür, dass das Angebot der Verbraucherzentralen sehr geschätzt wird, so Schuldzinski.

(schum)