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VdK Dormagen: Ortsverband holt bei Jubiläumstreffen Ehrungen nach​

VdK Dormagen : Ortsverband holt bei Jubiläumstreffen viele Ehrungen nach

Nach gut zweieinhalb Jahren fand die erste öffentliche Veranstaltung des VdK-Ortsverbandes Dormagen statt - es war sogar das 75jährige Jubiläum.

Für viele Teilnehmer war es eteas Besonderes, gehörten sie doch zu den Jubilaren, die Corona-bedingt in den vergangen Jahren nicht geehrt werden konnten. Als Gäste mit dabei waren unter anderem Landrat Hans-Jürgen Petrauschke, Bürgermeister Erik Lierenfeld, Seniorenbeauftragte Monika Brockers-Petry und VdK-Kreisvorsitzender Wilfried Breuer.

Für das Jubiläum war die Geschichte des Ortsverbandes Dormagen recherchiert und in einer Jubiläumsfestschrift erstellt worden. 92 Jubilare konnten in den zurückliegenden Jahren nicht geehrt werden. Hierunter fallen sowohl zehnjährige Mitgliedschaft (87 Personen), die 25jährige (vier) als auch die 40jährige Mitgliedschaft von Heinrich Ostendorf.

Kreisvorsitzende Breuer sparte nicht an Lobesworte, dass der Ortsverband nicht nur mit der mitgliederstärkste im Kreisverband sei, sondern auch der aktivste. Wegbrechende Vorstände führen immer wieder zu Zusammenlegungen im Kreisgebiet. Er forderte und motivierte die Mitgliedern zur Mitarbeit in der Vorstandsarbeit auf.

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Über 1100 Mitglieder hat der VdK-Ortsverband Dormagen bereits, Tendenz steigend. „Doch für diesen immensen Mitgliederzuwachs können wir uns nicht selber auf die Schulter klopfen. Die Menschen kommen zu uns, weil im deutschen Sozialsystem immer mehr Menschen auf der Strecke bleiben“, sagte Erik Heinen. Für viele Menschen sei die Situation in den vergangenen Jahren „sehr, sehr prekär“ geworden. Viele hätten mit „sozialen Härten“ zu kämpfen und würden sich an den VdK wenden, weil sie sozialrechtlich unterstützt oder in Fragen zu Kranken-, Pflege- und Arbeitslosenversicherung beraten werden wollten. Die Pandemie hat noch zusätzlich für eine Verhärtung gesorgt.

Dadurch sei der Altersdurchschnitt im VdK stark gesunken. Heinen: „Über 75 Prozent unserer Mitglieder sind zwischen 30 und 65 Jahre alt. Bei 1180 Mitgliedern unseres Ortsverbandes kommen wir nun an unsere Kapazitätsgrenzen, denn mit dem Vorstand lässt sich das alles nicht mehr meistern. Deswegen suchen wir händeringend nach weiterer Unterstützung. Gerne würden wir mehr präsent sein in den Ortsteilen oder bei öffentlichen Veranstaltungen, aber dies können wir nicht alles alleine stemmen.“

(NGZ)