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Dormagen: UPS spendet 35 000 Dollar an NABU

Dormagen : UPS spendet 35 000 Dollar an NABU

400 Stunden ehrenamtliche Arbeit leisteten UPS-Mitarbeiter in diesen Jahr in Dormagen. Jetzt gab es einen großen Scheck für einen neuen Traktor.

Gernot Göbert musste erst einmal den Taschenrechner zur Hand nehmen, um genau den Wert der Spende zu ermitteln. 35 000 Euro erhielt am Montag die Dormagener Ortsgrupe des Naturschutzbundes Deutschland (NABU) durch die UPS-Foundation. Mit den rund 27 000 Euro kann endlich ein moderner Trecker angeschafft werden, der den ehrenamtlichen Naturschützern die Arbeit erleichtert.

Mit selbst gebackenen Plätzchen und alkoholfreiem Apfelpunsch, natürlich mit Früchten von der Streuobstwiese, feierten die Nabu-Mitglieder am Montagnachmittag zusammen mit den Gästen des Paketdienstes des US-amerikanischen Unternehmens. Göbert, Vorsitzender des Nabu-Kreisverbandes Neuss: "Jetzt müssen wir erst einmal sehen, was für einen Trecker wir für das Geld bekommen." Für die kopfweidenpflege im Naturschutzgebiet Dormagen soll mit der Großspende ein leistungsstärkerer Traktor angeschafft werden. "Das bisherige Fahrzeug stammt aus den 1970er-Jahren und wird den Anforderungen nicht mehr gerecht — ohne Allradantrieb und ohne Vorderlader." Jetzt können sich die Naturschützer einen zehn bis zwölf Jahre alten Trecker mit deutlich mehr PS leisten. "Der kann dann auch unsere beiden Anhänger ziehen, was die Arbeit erheblich erleichtert", so der Vorsitzende. "So schaffen wir mehr als die 50 bis 60 Kopfweiden pro Saison." In Dormagen sind rund 1200 zu pflegen.

Voraussetzung für die Spende war das vorherige ehrenamtliche En gagement von UPS-Mitarbeitern. Dabei handelt es sich um internationale Schulungsteilnehmern der Managementschulungen in Neuss. Zwei Stunden zweigen sie ab, um vor Ort zu arbeiten. In diesem Jahr waren es 400 Stunden, in denen Männer und Frauen aus Amerika, Afrika und Europa Kopfweiden pflegen oder Weidenzäune pflegten. "Freiwillig", betont UPS-Personalreferent Jörg Kainzmaier, "gesellschaftliches Engagement hat bei uns Tradition". Die Kooperation mit der NABU werde auch in 2013 fortgesetzt.

(NGZ/ac)