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Unterstützung in Dormagen: Notfallpunkte sollen einheitlich sein

Unterstützung durch die Stadt Dormagen : Notfallpunkte sollen einheitlich sein

Die Stadt unterstützt den Bürgerantrag aus Reihen der Senioren Union der CDU zur Verbesserung und will mit dem Rhein-Kreis erneut verhandeln.

Die Senioren Union der CDU will die Situation rund um Notfallpunkte verbessern. „In Dormagen sind die Rettungspunkte relativ breit gestreut und weitgehend unbekannt“, sagen Agnes Meuther und Karl Kress in ihrem Bürgerantrag an den Stadtrat. Die Stadt hält das Ansinnen für berechtigt und will den Politikern vorschlagen, mit dem Rhein-Kreis Neuss als Träger der Rettungsleitstelle darüber sprechen.

Ein Notfallpunkt (auch Rettungspunkt) ist eine definierte Anfahrstelle für Fahrzeuge von Feuerwehr und Rettungsdienst außerhalb von Ortschaften. Die Notfallpunkte dienen der eindeutigen Standortangabe in einem Notfall wenn man den Notruf 112 wählt. Ziel ist es Menschen in der Not zu helfen. Anhand der Kennzeichnung kann im Falle eines Unfalles oder aus anderer medizinischer Notwendigkeit die Leitstelle den Ort ermitteln und durch einen Rettungswagen anfahren lassen. Kress: „Im Regelfall an Pfosten installiert und gehen im Schilderwald unter. Nach zahlreichen Gesprächen mit Mitgliedern unserer SU, mussten wir feststellen, dass die Schilder auch mit den Hinweisschildern für „Sammelpunkte“ verwechselt werden.“ Dagegen soll ein Code helfen.

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„Die Anbringung eines Codes, der im einfachsten Fall aus einer Nummer bestehen könnte, ist relativ einfach und kostengünstig durchzuführen“, urteilt der Technische Beigeordnete Martin Brans. „Maßgebend ist jedoch die Frage, wie bzw. mit welchem System die Leitstelle nach Angabe des Codes durch einen Anrufer den Standort eindeutig identifizieren kann.“ Nachdem aufgrund eines ähnlich lautenden Antrages im Jahre 2019 seinerzeit die Leitstelle des Rhein-Kreises Neuss angefragt wurde, war zunächst die Einführung einer neuen Software in der Leitstelle erforderlich. Aktuell sei die Leitstelle erneut nach dem Sachstand angefragt worden. Brans: „Demnach plant der Rhein-Kreis Neuss die Implementierung vom neuen Einsatzleitsystem Cobra 4 im Frühjahr 2022.“ Wichtig sei, betont der Dormagener Brans, dass eine Nummerierung kreisweit einheitlich wäre.

(NGZ)