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Dormagen: Unfälle: Wo es besonders oft kracht

Dormagen : Unfälle: Wo es besonders oft kracht

Im April 2010 kam es in Delhoven zu einer Tragödie. Ein 49 Jahre alter Motorradfahrer starb an der L 280 im Bereich der Parkplatzzufahrt im Tannenbusch bei einem Verkehrsunfall. Der Mann war eines von acht Opfern, die im vergangenen Jahr in den acht Städten und Gemeinden des Kreises auf der Straße zu Tode kamen. Das geht aus der Unfallstatistik des Rhein-Kreises Neuss hervor. Die Unfallschwerpunkte sind bekannt.

Besonders oft gekracht hat es in Dormagen an den Kreuzungen B 9/Europastraße / Rheinfelder Straße und B 9 / Walhovener Straße. In Horrem machte die Polizei als Unfallschwerpunkte die L 280 in den Bereichen Lübecker Straße /Heesenstraße aus.

Schwerpunkte sind bekannt

In Hackenbroich kam es häufig an der K 18 / Dr.-Geldmacher-Straße zu Zusammenstößen. Die Zahl der meldepflichtigen Unfälle im vergangenen Jahr ist in der Stadt Dormagen zwar auf 569 gestiegen (2009: 508). Doch es gibt auch positive Entwicklungen: Es kam seltener zu Verkehrsunfällen mit Verletzten. 178 Verletzten in diesem Jahr standen 194 im Jahr 2009 entgegen; im Schnitt der vergangenen fünf Jahren waren es sogar 198. Schwer verletzt wurden 36 Menschen. Zum Vergleich: Im Vorjahr waren es 40. Besonders häufig waren Verkehrsteilnehmer im Alter zwischen 18 und 24 Jahre in schlimmere Unfälle verwickelt. 43 Verkehrsteilnehmer aus dieser Altersgruppe wurden verletzt oder getötet. Die gute Nachricht: Im Vorjahr sind es noch 54 junge Erwachsene gewesen. Die gleiche Gruppe ist auch besonders oft selbst aktiv an Unfällen beteiligt. 93 junge Erwachsene waren es im Jahr 2010; im Vorjahr waren es sogar 105.

(NGZ)