uct-Geschäftsführer ist Mehrfach-König und Stürzelberger Schütze

Schützenfest Stürzelberg: uct-Geschäftsführer ist Mehrfach-König

Thomas Heinrichs, Mitglied bei den „Alde Jäger“ in Stürzelberg, ist nicht nur Kompaniekönig, sondern auch Diözesankönig von Essen. Er liebäugelt mit dem Titel des Europakönigs in zwei Wochen.

An einem Königsvogel kann Thomas Heinrichs nicht gut vorbeigehen. Zumindest besteht die „latente Gefahr“, dass der 53 Jahre alte Duisburger das „Holzvieh“ erfolgreich von der Stange holt – in einem Jahr war er ein sechsfacher Schützenkönig von Zug-, über Kompanie-, Korps-, Vereins- bis zur Bezirksebene. Seit September 2017 ist er Schützenkönig des Diözesanverbandes Essen. „Das war ein tolles Erlebnis in Heinsberg“, erinnert sich Heinrichs, der zuvor 2016/17 König der St. Ewaldi Schützengesellschaft Duisburg-Laar, Beeck und Beckerwerth und 2017/18 Bezirkskönig Rhein-Ruhr Nord im Diözesanverband Essen war, wo er auch Bezirksbundesmeister ist. „Auf Königsvögel zu schießen macht mir eben mehr Spaß als auf Scheiben“, erklärt der Geschäftsführer der „Umschlag Container Terminal GmbH“ mit Sitz im Stürzelberger Hafen an der Sachtlebenstraße.

Der doppelte König: Thomas Heinrichs wurde im September 2017 auch Diözesankönig des Diozesanverbandes Essen. Foto: Heinrichs

Jetzt steht für ihn und seine Frau Marion aber erst einmal das Stürzelberger Schützenfest an, dazu haben sie sich für vier Tage im Hotel eingemietet, um nicht immer nach Duisburg fahren zu müssen. „Das macht sehr viel Spaß, mit Freunden zu feiern“, sagt Thomas Heinrichs, der ausdrücklich die „gesamte Schützenfamilie“ mit einbezieht. Und tatsächlich ist er oft mit Stürzelberger Schützen in ebenso intensiven Gesprächen zu finden, wie mit Zonsern oder anderen Schützen aus dem Umkreis. Besonders in diesem Jahr als König der Stürzelberger Jägerkompanie, zu dem er im Januar gekrönt wurde, versuchte er mit seiner Frau, so viele Termine im Rheinort wahrzunehmen, wie es möglich war. „Das hat zu einem besonders guten Draht zum Stürzelberger Königspaar Frank und Steffi Perle geführt“, sagt Heinrichs. Auch die Zonser – inzwischen ehemaligen – Regenten Marco Meuter und Hilde Ferber-Meuter lagen mit dem Diözesankönigspaar Heinrichs auf einer Wellenlänge. Da gab es viele lustige Sprüche zu „Zons-Nord“ und „Stürzelberg-Süd“.

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„Humor und Lachen gehören dazu“, sagt Thomas Heinrichs, dem stimmt auch seine Frau Marion zu, der es außerdem viel Freude bereitet, andere mit Kaffee und Getränken zu umsorgen: „Das mache ich sehr gern“, sagt sie bei mehr als einer Gelegenheit. „Ohne Marion ginge das hier alles nicht“, macht ihr Mann ihr ein großes Kompliment: „Sie unterstützt meine Schützen-Leidenschaft großartig.“ Allerdings ist Marion Heinrichs weit davon entfernt, im stillen Kämmerlein oder im Abseits irgendwo auf ihren königlichen Gatten zu warten, der gerade ins Gespräch verteift ist: Mit ihrer offenen Art geht sie auf die Menschen zu und ist ebenso gern gesehen wie ihr Mann. „Manchmal muss ich sie sogar suchen, so gut unterhält sie sich noch – und findet wie ich auch, oft kein Ende“, gibt Thomas Heinrichs fröhlich preis.

Und in zwei Wochen steht das Europaschützenfest in Leudal in den Niederlanden an. „Darauf freue ich mich auch schon sehr“, sagt Thomas Heinrichs mit breitem Lächeln: „Da haben sie einen Vogel, habe ich gehört“, sieht er durchaus Chancen, am 18. August Europakönig zu werden. „Ich gehe dahin, um König zu werden“, sagt er selbstbewusst. „Wenn ich es nicht werde, ist das aber kein Beinbruch, dann freue ich mich mit dem Gewinner“, erweist er sich als fairer Wettkämpfer. „Denn natürlich gehört auch Glück dazu, den Vogel abzuschießen, auch wenn ich schon ab und zu gezeigt habe, dass ich es kann“, sagt er lachend.

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