Dormagen: TuS Hackenbroich erklärt sein Integrationsprojekt

Dormagen : TuS Hackenbroich erklärt sein Integrationsprojekt

Von den Erfahrungen, die der Dormagener Sportverein TuS Hackenbroich mit der Integrationsarbeit gesammelt hat und noch sammelt, sollen auch andere Vereine profitieren. Jedenfalls stellten TuS-Chef Hans Sturm, der Integrationsbeauftragte André Heryschek und vier weitere Vereinsvertreter ihre Arbeit mit Flüchtlingen und anderen Migranten einer Fußballverbandsdelegation um Jürgen Kreyer (Vizepräsident des Fußballverbandes Niederrhein) und Dirk Gärtner (Fußball-Kreisvorsitzender) vor, die die Erkenntnisse daraus an andere Vereine weitergeben wollen. Auch Philipp Theobald, Referent des FVN für Integration, war gekommen. Das Treffen gehörte zur Initiative "Vereinsdialog", mit der der Fußballverband Niederrhein und der Deutsche Fußball-Bund die Zukunft des Amateurfußballs sichern wollen.

"Für uns ist es immer interessant zu sehen, was die Vereine leisten", sagte Jürgen Kreyer. "Wir möchten diese Erfahrungen sammeln und bündeln, um damit allen weiterhelfen zu können." Und Dirk Gärtner fügte an: "Wir verstehen uns als Dienstleister für unsere Vereine und möchten, so gut es geht, helfen. Es ist schön zu sehen, wie engagiert der TuS in der Thematik unterwegs ist."

Außer der Integrationsarbeit kamen "Spielbetrieb", "Ehrenamt" und "Qualifizierung" zur Sprache. Hackenbroichs Vorsitzender Hans Sturm fand den Abend gelungen. "Es waren intensive Gespräche mit guten Hinweisen, die sicherlich auf fruchtbaren Boden fallen", urteilte er. Der TuS Hackenbroich ist mit rund 1300 Mitgliedern in insgesamt sechs Abteilungen Dormagens zweitgrößter Sportverein - nach dem TSV Bayer.

(ssc)
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