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DHC Rheinland: Wiedersehen mit Handschkes

DHC Rheinland : Wiedersehen mit Handschkes

Der eine erzielte in 154 Erstligaspielen zwischen 1992 und '97 457 Tore für den TSV Bayer und feierte mit dem Einzug in die Endspiele des EHF-Europapokals gegen Teka Santander und des DHB-Pokals gegen die SG Wallau-Massenheim im Frühjahr 1993 die größten Erfolge in der Dormagener Handballgeschichte. Der andere wurde mit der B-Jugend des TSV 2006 Deutscher Vizemeister.

Heute Abend feiern Maik (45) und Felix Handschke (21) ein Wiedersehen mit ihrem alten Verein, der eine als Trainer, der andere als Linksaußen von TuSEM Essen. Doch Herbert Genzer, seit mehr als zwei Jahrzehnten Betreuer der Dormagener Handballer, dürfte das einzig noch bekannte Gesicht auf Seiten der Gastgeber für sie sein.

Von Richard Ratka mal abgesehen. Mit dem heutigen Trainer des DHC Rheinland spielte Maik Handschke drei Jahre lang gemeinsam bei TuRU Düsseldorf, bevor er 1992 auf die andere Rheinseite wechselte – auch privat, denn Handschke wohnte auch nach seinem Dormagener Engagement mit den Stationen TuSEM Essen (1998 bis 2001) und VfL Gummersbach (2002/03) in Wevelinghoven.

Sohn Felix erlernte denn auch das Handballspielen beim Neusser HV. 2003 wechselte er in die C-Jugend des TSV und erreichte mit der B-Jugend drei Jahre später das Endspiel um die Deutsche Meisterschaft, in dem die Dormagener am SC Magdeburg scheiterten. Im Sommer 2007 folgte er seinem Vater an die Ostseeküste – der gebürtige Schweriner hatte 2003 das Traineramt beim HC Empor Rostock angetreten, den er zwei Jahre später zurück in die Zweite Liga führte.

Als Rostock im Frühjahr 2008 in finanzielle Schieflage geriet und dem HCE zunächst die Lizenz verweigert wurde, ging Handschke – und heuerte im November beim ThSV Eisenach an, der sich gerade von Trainer Hans-Joachim Ursinus getrennt hatte. 2010 wechselte er zu TuSEM Essen und schaffte mit dem früheren Europapokalsieger als Siebter im Norden die Qualifikation zur eingleisigen Zweiten Liga.

Die Handschkes – Felix folgte vor einem Jahr seinem Vater – sind nicht die einzigen Ex-Dormagener auf Seiten des TuSEM: Im Sommer wechselte Linkshänder Hannes Lindt vom DHC nach Essen.

(NGZ)