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DHC Rheinland: Wandschneider "unterdrückt Emotionen"

DHC Rheinland : Wandschneider "unterdrückt Emotionen"

Schlucken musste er schon vor dem Anpfiff zum letzten Heimspiel unter seiner Regie. Aber "ich habe die Emotionen unterdrückt, schließlich mussten wir uns ja aufs Spiel konzentrieren", meinte Kai Wandschneider zu seiner feierlichen Verabschiedung nach zehneinhalb Jahren auf der Trainerbank einer Dormagener Handballmannschaft.

Wie der 51 Jahre alte Handball-Lehrer, erhielten auch der Sportliche Leiter Thomas Dröge sowie die als Abgänge feststehenden Spieler Kentin Mahé (zum VfL Gummersbach), Hannes Lindt (zu TuSEM Essen), Fabian Böhm und Sebastian Linder vor der Partie gegen den SC Magdeburg Blumen, Bilder und Erinnerungspräsente von DHC-Geschäftsführer Heinz Lieven und Fanclub-Vorsitzendem Christian Genzer — er feierte am Freitag ebenso wie Dormagens Bürgermeister Peter Olaf Hoffmann Geburtstag — überreicht.

Böhm, erst im Februar als "Leihgabe" von den Füchsen Berlin gekommen, will in dieser Woche einen Vertrag bei einem neuen Klub unterschreiben, im Gespräch sind der Bergische HC, GWD Minden und der VfL Gummersbach. "Patti" Linder sagt dem Leistungshandball adé, will sich ganz auf seine Eventagentur konzentrieren, die er gemeinsam mit einem Freund in seiner hessischen Heimat betreibt und im Rhein-Main-Gebiet eine Kneipe eröffnen.

Die DHC-Fans hatten sich beim Einlaufen mit 2000 Pappschildern mit den Namen von Spielern und Verantwortlichen bedankt.

(NGZ)