TSV Bayer Dormagen: Wandschneider auf dem Weg zur Unsterblichkeit

TSV Bayer Dormagen : Wandschneider auf dem Weg zur Unsterblichkeit

Während sie im Dormagener Handballlager heilfroh über den geglückten Neuanfang in der Dritten Liga sind, ist knapp 200 Kilometer weiter südlich Kai Wandschneider auf bestem Wege, sich unsterblich zu machen.

Denn mit zwei Siegen in Folge, noch dazu kaum erwarteten, ist die von ihm seit Januar trainierte HSG Wetzlar ganz selten in eine Bundesliga-Saison gestartet. Dem sensationellen 33:26-Auftakt über den HSV Hamburg ließen die Hessen am Samstag ein 28:26 bei der HBW Balingen-Weilstetten folgen — ihr erster Sieg überhaupt auf der schwäbischen Alb. Nicht so für Wandschneider, der dort auch schon mit dem TSV Dormagen zwei Erstliga-Punkte entführte.

Dabei ist er sich auch in Wetzlar treu geblieben, denn er hebt trotz der allgemeinen Euphorie nicht ab: "In Balingen haben leider nicht alle unserer Spieler ihr volles Leistungsvermögen abrufen können. Das muss am Mittwoch anders werden. Der TV Großwallstadt ist eine Mannschaft, die über das Kollektiv kommt und die man versuchen muss, durch konzeptionellen Team-Handball zu schlagen — aber dafür müssen wir auf allen Positionen funktionieren," resümierte er nach dem "historischen" Sieg nüchtern.

(NGZ/rl)
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