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DHC Rheinland: HBL bestätigt: DHC erhält keine Lizenz

DHC Rheinland : HBL bestätigt: DHC erhält keine Lizenz

Was sich Ende vergangener Woche bereits andeutete, hat die Handball-Bundesliga (HBL) am Dienstag bestätigt: Der Dormagener HC Rheinland erhält für die kommende Spielzeit keine Lizenz für die Erste Liga.

Der Beschluss der Lizenzierungskommission wurde dem DHC am Dienstag auch schriftlich mitgeteilt."Der vorläufige Insolvenzverwalter wird den Beschluss und die Begründung nun prüfen und dann entscheiden, wie es weitergeht", so DHC-Pressesprecher Detlev Zenk auf Anfrage der NGZ.

Laut HBL gibt es drei Möglichkeiten: Die Dormagener können "innerhalb einer Woche nach Zusendung des Beschlusses gegen die Entscheidung der Lizenzierungskommission Beschwerde einlegen." Sie können einen Lizenzantrag "für die Teilnahme am Spielbetrieb der 2. Handball-Bundesliga" stellen – was laut Insolvenzverwalter Dirk Andres ohnehin bereits geschehen ist. Wenn keine Lizenz beantragt (oder keine erteilt) wird, "steigt der DHC Rheinland in die 3. Handball-Bundesliga (früher Regionalliga) ab", heißt es in der Presseerklärung der HBL.

Ausschlaggebend für die Entscheidung der HBL war eine "Prüfung der Unterlagen, die der DHC Rheinland beim zuständigen Insolvenzgericht Düsseldorf eingereicht hat". Bei dieser Prüfung sei die Lizenzierungskommission zu dem "Ergebnis gekommen, dass das für die Erteilung einer Lizenz entscheidende Kriterium der wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit nicht erfüllt ist. Bedingt ist dies durch den Antrag auf Insolvenzeröffnung wegen Zahlungsunfähigkeit und Überschuldung, den der derzeitige Erstligist selbst gestellt" hat.

Der vorläufige Insolvenzverwalter Dirk Andres will sich erst nach eingehender Prüfung der dem DHC zugesandten Begründung zu dem Beschluss und den weiteren Konsequenzen äußern.

(NGZ)