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DHC Rheinland: Die DHC-Chronik: drei Monate Ungewissheit

DHC Rheinland : Die DHC-Chronik: drei Monate Ungewissheit

Mit dem Urteil des Schiedsgerichts enden drei Monate voller Ungewissheit für die Dormagener Handballer. Die Chronik:

21. August 2010 In die Saisoneröffnung platzt die Nachricht von der drohenden Insolvenz von Hallennamens-Sponsor HR Commitment

22. Januar 2011 Im Gespräch mit unserer Zeitung räumt Geschäftsführer Heinz Lieven erstmals öffentlich ein, dass die Finanzierung bis Saisonende nicht gesichert sei

7. Februar Auf einer Pressekonferenz verkündet Heinz Lieven das "Aus" für den DHC, ein Neubeginn in der 2. Liga werde nicht angestrebt

8. Februar Lieven stellt beim Amtsgericht Düsseldorf Insolvenzantrag

9. Februar Die Füchse Berlin zahlen dem DHC die Reise zum Meisterschaftsspiel, die Dormagener ernten beim 28:33 viel Respekt

13. Februar Obwohl Kristian Nippes, Sigurbergur Sveinsson und Vitali Feshchanka den DHC kurzfristig verlassen haben, gelingt ein 31:24-Sieg über MT Melsungen

1. März Der vorläufige Insolvenzverwalter Dirk Andres stellt fristgerecht Lizenzanträge für Erste und und Zweite Liga

15. März Die HBL bestätigt: Wegen des Insolvenzantrags erhält der DHC keine Lizenz für die Erste Liga. Von einer Lizenzverweigerung für die 2. Liga ist zu diesem Zeitpunkt

1. April Das Insolvenverfahren wird eröffnet. Die HBL deutet an , dass es deshalb auch keine Lizenz für die 2. Liga gibt. Dessen ungeachtet wird die TSG Friesenheim 30:26 besiegt

6. April Nach einem Gespräch mit den Sponsoren und dank vieler Spenden (insgesamt 200.000 Euro) ist der Spielbetrieb bis Saisonende gesichert

11. April Die Lizenzierungskommission bleibt bei ihrer Meinung: keine Lizenz für die 2. Liga

21. April 29:26-Sieg über Balingen 26. April Das HBL-Präsidium weist Beschwerde über die Nicht-Erteilung der Lizenz zurück, Andres reicht Klage beim Schiedsgericht ein

13. Mai Siebter Saisonsieg: 33:28-Sieg über HSG Ahlen-Hamm

16. Mai Das Schiedsgericht gibt der Klage statt

(NGZ)