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DHC Rheinland: DHC kämpft, aber verliert erneut

DHC Rheinland : DHC kämpft, aber verliert erneut

Im dritten Spiel nach dem Antrag auf Insolvenz hat Handball-Zweitligist DHC Rheinland gestern Abend erneut eine knappe Niederlage kassiert. Wie so oft in dieser Saison verspielten die Dormagener auch gegen den HC Empor Rostock eine Drei-Tore-Führung und unterlagen mit 29:31

Handball-Zweitligist DHC Rheinland hat das Siegen verlernt: Die gestrige 29:31-Niederlage (Halbzeit 13:13) gegen den HC Empor Rostock bedeutete das elfte sieglose Spiel in Folge für die Dormagener, die nun seit dem 10. Dezember 2011 (36:33 in Korschenbroich) auf einen doppelten Punktgewinn warten.

Es war die dritte knappe Niederlage für den DHC, seit er nach dem Antrag auf Insolvenz als Absteiger feststeht. Unbeeindruckt von dieser Entwicklung und trotz arger personeller Schwächung – zu den Langzeitverletzten gesellte sich auch noch Björgvin Holmgeirsson, während David Breuer nach 19 Minuten sein Comeback nach ausgeheiltem Jochbeinbruch feierte –kämpften die Dormagener gestern Abend vor offiziell 922 Zuschauern (inklusive aller ausgegebenen Dauerkarten, in der Halle waren gut 500 Fans) unverdrossen. Doch wie so oft in dieser Saison vermochten sie eine daraus resultierende Führung nicht ins Ziel zu bringen.

Schon vor der Pause lagen die Hausherren um einen gut aufgelegten Michael Hegemann (am Ende mit neun Toren bester Werfer der Partie) mit 11:7 in Front (20.). Neun Minuten später gingen die Rostocker beim 13:12 erstmals in Führung, weil den Dormagenern zu viele Fehler in der Vorwärtsbewegung unterliefen und sie deshalb sechs Minuten ohne Torerfolg blieben.

Die Parallele 19 Minuten vor Schluss: Florian von Gruchalla bringt den DHC vom Siebenmeterpunkt mit 21:18 in Führung. Und als auf der Gegenseite der nach der Pause eingewechselte Mathias Lenz den Wurf von Gabor Langhans pariert, haben die Dormagener die große Chance, sich vorentscheidend auf vier Treffer abzusetzen., Doch ein Fangfehler von Dennis Szczesny leitete die Wende ein: Vier Tore der Rostocker in Folge lassen die Gäste auf 22:21 davonziehen. Der DHC resignierte trotzdem nicht, ging beim 26:25 durch Michiel Lochtenbergh (52.) sogar wieder seinerseits in Front. "Doch in der Schlussphase fehlte uns dann einfach die Kraft und dadurch auch die Konzentration", meinte Trainer Richard Ratka mit Blick auf die letzten Minuten, in der Rostock auf 29:26 und 30:27 davonzog und am Ende einen glücklichen Sieg feierte.

(NGZ)