DHC Rheinland: DHC ist auf Wiedergutmachung aus

DHC Rheinland : DHC ist auf Wiedergutmachung aus

Beim ersten Mal hat's funktioniert – der 20:23-Niederlage gegen TuSEM Essen folgte ein 31:23-Sieg beim HCE Rostock. Deshalb soll nach dem 23:24 gegen die HSG Nordhorn, der zweiten Saisonniederlage von Handball-Zweitligist DHC Rheinland, heute Abend (19.30 Uhr, Werner-Aßmann-Halle) gleichfalls die schnelle Wiedergutmachung in Form eines Sieges über den ThSV Eisenach folgen.

Doch Richard Ratka warnt vor dem Gastspiel beim Tabellenvierzehnten: "Meine Jungs sind zwar heiß, denn sie waren nach der Niederlage am meisten enttäuscht. Aber in Eisenach wartet eine verdammt knifflige Aufgabe auf uns." Das macht der Dormagener Trainer zum einen an der personellen Besetzung der Gastgeber fest: "Alles abgezockte Typen", sagt er über den Kader seines isländischen Kollegen Adalsteinn Eyjolfsson und denkt dabei an alte Haudegen wie Torhüter Radek Musil, der vor einer Woche 38 Jahre alt wurde, Torjäger Eryk Kaluzinski (34), Regisseur Tomas Sklenak (29), die Kreisläufer Benjamin Trautvetter (26) und Till Bitterlich (34) und Linkshänder Girts Lilienfelds (28), der vom Länderspieleinsatz mit Lettland allerdings mit einer Viruserkrankung zurückkehrte. Angeschlagen waren auch Rechtsaußen Nick Heinemann und Rückraumspieler Daniel Luther, doch Eyolfsson rechnet für heute mit seinem kompletten Kader.

Zu dem seit der Saisonvorbereitung nicht mehr der Ex-Dormagener Alexander Koke gehört – der Mittelmann wurde "wegen wiederholter Differenzen mit dem Trainer" suspendiert. Koke, der noch einen Vertrag für die laufende Saison besitzt, hatte Mitte August per einstweiliger Verfügung am Arbeitsgericht erreicht, dass er wieder am Training teilnehmen darf, mittlerweile spielt der 32-Jährige mit der Zweitvertretung des ThSV in der Oberliga Thüringen.

Der andere Grund für Ratkas Respekt ist die Werner-Aßmann-Halle: "Da ist die Hölle los. Für etliche meiner Spieler wird es das erste Mal sein, dass sie mit so einer Atmosphäre konfrontiert werden", sieht er das heutige Gastspiel als weiteren Teil des "Lernprozesses" an.

(NGZ)
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