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DHC Rheinland: Beherzter Auftritt des DHC

DHC Rheinland : Beherzter Auftritt des DHC

Einen großen Kampf lieferte Handball-Bundesligist Dormagener HC Rheinland gestern Abend dem Titelkandidaten Rhein-Neckar Löwen. Die junge Truppe von Trainer Kai Wandschneider spielte mutig auf und unterlag nur mit 28:31.

Mannheim Die Sensation blieb dem als krasser Außenseiter in die SAP- Arena gereisten Handball-Bundesligisten DHC Rheinland gestern Abend zwar verwehrt, doch bei der 28:31-Niederlage (Halbzeit 13:14) gegen die Weltauswahl der Rhein-Neckar Löwen spielte der Underdog vor 7025 Zuschauern bis zum Schluss groß auf.

Durch Treffer von Daniel Wernig, Sigurbergur Sveinsson (je 2), Sebastian Linder und Max Holst, der per Siebenmeter traf, lagen die Gäste in der neunten Minute mit 6:4 in Führung. Erst ab der 17. Minute schien die Partie allmählich, den erwarteten Verlauf zu nehmen. Sveinssons Tor zum 9:8 beantworteten die Füchse mit fünf Treffern in Folge (13:9/22.). Doch der Abstiegskandidat verkaufte sich weiter wacker, hatte in Sveinsson, der bis zur Halbzeitpause fünf Mal erfolgreich war, seinen überragenden Akteur. Mit zwei Toren hintereinander brachte er seine Farben wieder auf 12:14 (27.) heran, Kentin Mahé verkürzte den Rückstand gar auf 13:14 (29.).

"Das ist schon sensationell, was die Mannschaft hier spielt", lobte DHC-Pressesprecher Detlev Zenk zur Pause: "Die Füchse haben sehr viele Fehler gemacht, und wenn wir bei der Verwertung der sich bietenden Chancen etwas glücklicher gewesen wären, hätten wir auch führen können." Slawomir Szmal im Kasten der Hausherren verhinderte Schlimmeres. Stark trumpften aber auch die Dormagener Torhüter Jens Vortmann und Vitali Feshchanka auf, die unter anderem bei Siebenmetern von Uwe Gensheimer (2) und Ivan Cupic zur Stelle waren. Auch nach dem Seitenwechsel hielt sich der DHC an die von Trainer Kai Wandschneider ausgegebene Taktik, die eigenen Angriffe möglichst lange auszuspielen. Vier Mal glichen die Gäste aus, das letzte Mal in der 43. Minute (21:21/Sveinsson).

Letztlich zogen die Füchse, die in Myrhol (6), Cupic und Gensheimer (je 5) ihre besten Torschützen hatten, den Kopf aber noch aus der Schlinge. Je acht Mal für den DHC trafen Holst (5/5) und Sveinsson.

(NGZ)