Dormagen: Troles-Bilanz aus SPD-Sicht "niederschmetternd"

Dormagen: Troles-Bilanz aus SPD-Sicht "niederschmetternd"

Mit deutlicher Kritik reagiert der Vorsitzende der SPD im Rhein-Kreis Neuss, Daniel Rinkert, auf die Bilanz von Heike Troles (CDU), die in dieser Woche seit einem Jahr Mitglied im Landtag ist. "Von einer erfolgreichen Interessenvertretung für die Bürger in Dormagen, Grevenbroich und Rommerskirchen kann nicht die Rede sein", sagt er und spricht von einer "niederschmetternden Bilanz".

Bei der Kreis-SPD sei man, so Rinkert, "sehr verwundert" darüber, dass Troles die die aktuellen Entwicklungen zum Thema B 477n als Erfolg verkauft. Die rot-grüne Vorgängerregierung sei mit ihren Planungen bereits so weit, dass mit einem raschen Baubeginn zu rechnen gewesen sei. Davon könne nun keine Rede mehr sein. "Stattdessen kündigen Troles und Verkehrsminister Henning Wüst an, dass ein erneutes naturschutzfachliches Gutachten erstellt werden muss. Die Rommerskirchener Bürger kommen sich verständlicherweise veräppelt vor", so Rinkert. Weiter: "Ein naturschutzfachliches Gutachten ist bereits vor mehreren Jahren erstellt worden. Dass nun noch mal ein solche Untersuchung anberaumt wird, ist den Rommerskirchenern nicht zu erklären. Und dieses nun als Erfolg zu verkaufen noch weniger. Die CDU-Landtagsabgeordnete Troles hatte in ihrer Bilanz auch auf die Erfolge der Landesregierung insgesamt hingewiesen, die bei der "Kita-Finanzspritze" auch Grevenbroich mit 1.528.010 Euro und Dormagen mit 1.959.480 Euro Anteile in Millionen-Euro-Höhe brachte. Ebenso auf die "die erste Erhöhung der Sportpauschale seit 14 Jahren". Die Landesregierung habe ferner in den Kita-Ausbau investiert, wovon Dormagen mit 837.761 Euro sowie Grevenbroich in Höhe von 865.385 Euro profitierten. "Wir haben die immer stärker gebrauchte Schulsozialarbeit gesichert. Unser Schulsystem wird durch die verschiedenen Anforderungen teilweise auch an seine Grenzen gebracht. Hier sind Schulsozialarbeiter eine wichtige Stütze."

(schum)
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