Dormagen: Tribute-Band "Still Collins" begeistert wieder in der "Kulle"

Dormagen: Tribute-Band "Still Collins" begeistert wieder in der "Kulle"

Erneut war das Gastspiel der Musiker mit Genesis- und Phil-Collins-Hits in der Dormagener Kulturhalle ausverkauft.

Wer am Freitagabend in der Dormagener Kulturhalle die Augen schloss, konnte tatsächlich denken, dass nicht etwa Sven Komp, Sänger der Band "Still Collins", auf der "Kulle"-Bühne stand, sondern Phil Collins höchst persönlich.

So nah ist Sven Komps Stimme an der des englischen Musikers. Die nach Aussagen des Veranstalters Jorgos Flambouraris beste Tribute-Band von Phil Collins und Genesis gab einmal mehr ihr Stelldichein in Dormagen. "Die Tickets wurden mir nahezu aus den Händen gerissen", fühlte sich der Inhaber der City-Buchhandlung in seiner Meinung bestätigt. 400 Fans wurden Zeuge, wie "Still Collins" Hit an Hit zum Besten gaben, sowohl aus Phil Collins Solo-Karriere als auch Stücke von Genesis in aktueller und ehemaliger Besetzung. Die Band gönnte sich und den Musik-Liebhabern vor der Bühne sogar einen Schwenk zu Mike Rutherfords "Another Cup of Coffee".

Doch schon beim Opener, "No Son of Mine", kannte die Begeisterung keine Grenzen mehr, die Arme des Publikums gingen nach oben, es wurde geklatscht, mitgesungen und getanzt, was der Platz hergab.

Die Band braucht nicht viel Animation, auch wenn die kleinen Anekdoten zwischen den Songblöcken sicher für Erheiterung sorgten: "Wie jedes Mal, wenn wir in Dormagen sind, gab es vor dem Auftritt leckeres griechisches Essen", schwärmte Sänger Sven Komp. "Also: Was ist laut und riecht nach Knoblauch? Still Collins!", witzelte er. Nach zwei Wochen Spielpause hatten die Musiker so richtig Lust, ihr Repertoire zu zeigen, darunter natürlich "Can't stop loving you" oder die Ballade, oder wie Komp es nennt: ein Schmusi-Pusi, "Groovy Kind of Love", zu dem - Handydisplays sei Dank - genau ein Feuerzeug durch die Luft geschwenkt wurde.

Nach gut zwei Stunden und zahlreichen weiteren Hits wie "Another Day in Paradise" verabschiedete sich die Band, die nach 23 Jahren noch immer kein bisschen leise ist - zum Glück.

(vest)