Tork-Show in Dormagen

Fünf Gäste, zwei Moderatoren: Spannende Gäste bei „Tork-Show“

Einen unterhaltsamen Abend verbrachten Zuschauer und Gäste“ in der Kulturhalle

Wenn Gemeindereferenten auf der Bühne Tina Turner nahezu perfekt imitieren, Schwimmlehrerinnen, Schrägstrich Tattoomodels, erzählen, wie sie ihr erstes Tattoo bekommen haben, und Wolfgang Link und Detlev Zenk sich über Arbeitsanekdoten austauschen, dann ist wieder „Tork-Show“ in Dormagen. Die „Tork-Show“ gibt es schon seit Anfang der 1990er Jahre, von Beginn an moderierten Wolfgang Link und Detlev Zenk. Nach einigen Jahren Pause belebten sie gemeinsam mit dem Leiter des Kulturbüros, Olaf Moll. das Format wieder. „Unsere Maxime ist, dass wir immer Gäste einladen, die irgendwie eine Verbindung mit Dormagen haben“, erklärte Moll.

Auch diesmal war die Kulturhalle in Dormagen wieder restlos ausverkauft. Die Zuschauer sitzen um Tische herum – es entsteht eine Bistro-Atmosphäre. Auf der Hauptbühne spielte die „Easyband“. Sie covern bekannte Lieder und interpretieren sie mit jazzigen Rhythmen. Link und Zenk moderierten charmant und mit viel Humor durch den Abend. Den kleinen Stromausfall zu Beginn der Veranstaltung, der die Mikros für einige Minuten verstummen lässt, überspielten sie souverän. „Die Show hat ein Alleinstellungsmerkmal, für das uns einige andere Städte beneiden“, erzählt Moll.

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Fünf Gäste zählte die „Tork-Show“. Der erste Gast, Jens Hentschel, erzählte von seiner besonderen Vorliebe für verschiedenste Sportarten. Dafür nimmt er auch weite Reisestrecken in Kauf, wie zum Beispiel 2016. Während der Europameisterschaft fuhr er 9768 Kilometer quer durch Frankreich, um die Spiele zu sehen. Immer dabei: das Dormagen-Banner. Der singende Gemeindereferent Martin Brendler gab nicht nur seine Tina Turner-Imitation zum Besten, sondern erzählte auch von seinen diversen anderen künstlerischen und kreativen Ambitionen. Tattoomodel und Schwimmlehrerin Ramona Noormann erzählte, wie sie ihr erstes Tattoo bekam, wie locker ihre Mutter damit umging und welche Bedeutung Tattoos für sie haben. Kom(m)ödchen-Publikumsliebling Heiko Seidel fährt seit 23 Jahren konsequent an Dormagen vorbei. Selten macht er hier Halt. Für die Tork-Show nahm er gerne die Ausfahrt. Im Laufe des Gesprächs kommt raus, dass er nach seinem Umzug aus der DDR eine Anstellung in Delrath hatte – „Da ist ja die Verbindung zu Dormagen“, freute sich Link. Den Abschluss machte RTL-Nachtjournal-Moderator Maik Meuser, der in Rheinfeld lebt. Er berichtete unter anderem von seinen Recherchen über die italienische Mafia und seinem Buch darüber.

Nach den Interviews spielt die „Easyband“, was den Abend zu einer sehr kurzweiligen Veranstaltung macht. Auf die nächste Tork-Show am 15. März 2019 freuen sich neben den Moderatoren und Olaf Moll auch die vielen Stammgäste.

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