Tierheim Dormagen: Tagesstätte für Hunde eröffnet erst im Frühjahr

Tierheim Dormagen : Tagesstätte für Hunde eröffnet erst im Frühjahr

Gerne hätte das Tierheim Dormagen beim Adventsbasar in der Einrichtung mit einer Neuerung geworben: einer Hundetagesstätte. Einige Interessenten gebe es bereits, freie Plätze sind noch vorhanden.

„Eigentlich hätte sie bereits im September in Betrieb gehen sollen“, sagt Tanja Kalkowsky, „aber das Wetter hat uns und den Handwerkern oft einen Strich durch die Rechnung gemacht, sodass wir im Frühjahr starten wollen.“ Einige Interessenten gebe es bereits, freie Plätze sind noch vorhanden. „Wir sind immer wieder von Berufstätigen darauf angesprochen worden, ob wir nicht Hunde tagsüber in Pflege nehmen können.“

Im hinteren Bereich des Außengeländes erwarten die „Huta“-Gäste dann ein großer Auslauf mit – je nach Witterung – beheizten Hütten sowie zwei Resozialisierungsstationen, in denen Hunde, die sich nicht mit dem Rudel vertragen oder jene, denen es zu viel wird, untergebracht werden können. Das Tierheim Dormagen blickt insgesamt positiv auf das zu Ende gehende Jahr zurück. „Die Tiervermittlung lief sehr gut, viele Hunde, Katzen und Kleintiere haben ein liebevolles neues Zuhause gefunden“, bilanziert Tierheimleitung Tanja Kalkowsky. Derzeit warten dort 25 Hunde und 30 Katzen von zwölf Wochen bis 17 Jahren auf einen neuen menschlichen „Dosenöffner auf Lebenszeit“ sowie sieben Kaninchen und ein Chinchilla. Um im Gedächtnis zu bleiben, veranstaltet das Tierheim jedes Jahr ein Sommerfest und einen Adventsbasar, jeweils verbunden mit einem Tag der offenen Tür. Scharenweise werden die Besucher von der Vorsitzenden des Tierheimträgers, des Tierschutzvereins, Babette Terveers, durch die Tierzimmer und Ausläufe geführt – nicht selten verliebt sich jemand in ein Tier und holt es bereits wenige Tage später ab. Großer Beliebtheit erfreut sich auch das Projekt „Senioren für Senioren“, bei dem ältere Tiere zu älteren Menschen vermittelt werden. Die „Huta“ ist auch eine weitere Möglichkeit, Geld zu generieren. „Wir freuen uns über jede Spende und jede Erbschaft, wollen aber auch selbst aktiv werden, um den Betrieb zu sichern“, so Kalkowsky.

(vest)
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