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Tannenbuschschule in Dormagen: Stadt löst Raumnot

Grundschule in Dormagen : Stadt löst OGS-Krise an Tannenbuschschule

Die Eltern der 25 Kinder, die bis heute um einen Platz ab Sommer in der Offenen Ganztagsschule der Tannenbuschschule bangen, können aufatmen: Die Stadt hat eine Lösung gefunden. So sieht sie aus.

„Die Briefe des OGS-Trägers können rausgehen“, sagt Schuldezernent Robert Krumbein. Es ist eine zweigeteilte Lösung: Es sind mindestens zwei Angebote von Herstellern von Raumcontainern bei der Stadt eingegangen, die auch „verwertbar“ sind, so Krumbein. Mit dem kleinen Haken: Sie werden erst zum Jahreswechsel verfügbar sein. Parallel wurde eine Zwischenlösung gefunden: Die Stadt wird so lange Ersatzräume anmieten, die auch bereits gefunden sind.

Schon vor Wochen hatten Vertreter von Schule und OGS genau diese Räumlichkeiten in Augenschein genommen und sie der Stadt empfohlen. Vorteil: Sie sind sofort verfügbar und liegen schräg gegenüber der Tannenbuschschule. „Die Kinder brauchen nur einmal die Hauptstraße queren“, sagt Krumbein. Die 120 Quadratmeter großen Räumlichkeiten verfügen über Toiletten und Kochgelegenheit. Mit dem Vermieter wurde Einigkeit erzielt, auch dahingehend, dass die Anmietung so lange erfolgt, bis die Raumcontainer nutzbar sind. Angeboten wurden Module sowohl aus Holz als auch aus einer Holz/Metall-Kombination. Noch ist nicht entschieden, wer den Zuschlag bekommt. Seit Wochen sorgt die Raumnot an der Tannenbuschschule (wie auch an anderen Schulen) für Schlagzeilen. Besonders düster sah es bislang für die Einrichtung in Delhoven aus. Dementsprechend groß sind die Sorgen der Eltern.

(schum)