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Dormagen: "Tag des Toilettenpapiers": Auch in Dormagen gibt's originelle Drucke

Dormagen : "Tag des Toilettenpapiers": Auch in Dormagen gibt's originelle Drucke

Bereits seit 2001 wird jedes Jahr am 26. August der Tag des Toilettenpapiers gefeiert. Deshalb soll auch heute am weltweiten "Toilet Paper Day" an die alltägliche Nützlichkeit und Unentbehrlichkeit des Toilettenpapiers erinnert werden.

Allein in Deutschland werden jedes Jahr über eine Milliarden Euro für Toilettenpapier ausgegeben. Höchste Zeit, einmal zu zeigen, wo man in Dormagen das Material findet, um seinen Toilettenrollenhalter auf originelle Art und Weise auszustatten.

Von neonfarbenem Papier über Geburtstagsglückwünsche bis hin zu Sudoko-Rätseln gibt es einiges, das auf Toilettenpapier zu finden ist. Im Schreibwarengeschäft Jüsten an der Kölner-Straße gibt es Toilettenpapier, das im Design eines 100 Euro-Scheins bedruckt ist. Wem das noch zu wenig ist, kann sich im Center Shop in der Innenstadt auch "200 Euro" Rollen besorgen. Und mit dem Gang zu Tedi kann am eigentlich stillen Örtchen viel gelacht werden. Der Discounter bietet Toilettenpapierrollen an, auf denen Witze wie "Flensburg ist wie Payback - ab 18 Punkten gibt's ein Fahrrad", gedruckt sind. Sowohl Scherz- als auch Toilettenpapier sind noch gar nicht so lange eine Selbstverständlichkeit in deutschen Bädern. 1928 brachte die Firma Klenk & Co. das erste auf Rollen produzierte Toilettenpapier auf den Markt. Der 22-jährige Hans Klenk gab seinem Hygieneartikel den Namen "Hakle", der sich jeweils aus den Anfangsbuchstaben seines Vor- und Nachnamens zusammensetzt.

Erstmals erwähnt wurde das Toilettenpapier aber in China im 6. Jahrhundert. Dort hat es ab dem 14. Jahrhundert schon parfümierte Sorten für den chinesischen Adel gegeben. Andere Länder verzichten dafür auch heute noch auf den für uns absolut selbstverständlichen Hygieneartikel. In Teilen Asiens, dem Orient und Afrika müssen auch heute noch warmes Wasser und die linke Hand herhalten.

In den westlichen Ländern scheiden sich die Geister lediglich an der Frage ob die Landesbewohner Falter, Knüller, Wickler oder Einblattbenutzer sind. Das Unternehmen Procter & Gamble ging diesem Thema sogar statistisch auf den Grund. Danach steht bei den Deutschen das Falten des Toilettenpapiers auf Platz eins. Mittlerweile gibt es auch im deutschsprachigen Raum Bücher und Anleitungen, wie man in das Ende der Klorolle Fächer, Blumen und andere künstlerische Motive falten kann.

Ein etwas anderes Klopapierfalten haben sich die Amerikaner ausgedacht. Das Wort "Toilegami" setzt sich aus dem Wort "Toiletpaper" und der japanischen Faltkunst Origami zusammen. Wem das zu aufwendig ist, der kann sich neben den über 85 verschiedenen Sorten Klopapier, die in deutschen Geschäften erhältlich sind, auch für eine der zahlreichen Scherzpapiersorten entscheiden, um sein heimisches Bad ein wenig origineller zu gestalten.

(NGZ)