Sturm Sabine in Dormagen: Feuerwehr hatte nur neun kleinere Einsätze

Sturm Sabine in Dormagen und Rommerskirchen : Feuerwehr hatte nur neun kleinere Einsätze

Während das Sturmtief teilweise für Chaos gesorgt hat, blieb die Lage in Dormagen weitgehend ruhig. Wegen des Sturms ändern sich die Termine für Sperrmüll und Restmüll.

  • Einsätze Die Feuerwehr fuhr seit Sonntagnachmittag insgesamt nur neun kleinere Einsätze. Das teilt die Stadt mit. Anlass dieser Einsätze waren abgebrochene bzw. umgekippte Bäume sowie lose Dachziegel. Auf der Hauptwache wurde ein Lagezentrum zur Koordinierung der Einsatzkräfte eingerichtet, die Dormagener Wehr hielt an acht Standorten rund 60 Einsatzkräfte bereit. Alle weiteren Einheiten waren in erhöhter Bereitschaft. Der Rettungsdienst wurde verstärkt und an zusätzlichen Standorten im Stadtgebiet positioniert. Bürgermeister Erik Lierenfeld dankte den Einsatzkräften ausdrücklich: „Danke an alle Einsatzkräfte die draußen waren oder sich in Bereitschaft gehalten haben. Dank Euch fühlen wir Bürger uns in so einer Lage einfach sicherer.“
  • Mülltonnen-Leerung Aufgrund der Wetterlage kommt es in dieser Woche zu terminlichen Verschiebungen bei der Leerung der Mülltonnen. Das teilt die Stadt mit. Der Sperrmüll, der am Montag, 10. Februar, abgeholt werden sollte, wird am Dienstag, 11. Februar, abgeholt. Der Sperrmüll, der am Dienstag, 11. Februar, eingesammelt werden sollte, wird am Mittwoch, 12. Februar, abgeholt. Der Restmüll aus den Stadtteilen Straberg, Nievenheim und Delrath wird am Dienstag, 11. Februar, abgeholt. Für weitere Fragen steht der Entsorgungsdienstleister der Stadt, die EGN Entsorgungsgesellschaft Niederrhein mbH, telefonisch unter 02133 6590 zur Verfügung.
  • Rommerskirchen Auch in Rommerskirchen blieb die Lage relativ ruhig. Lediglich die Straße in Höhe der Baustelle am Caritas-Haus musste gesperrt werden, weil hier die Gefahr bestand, dass ein Hebekran umstürzt. Das teilt die Feuerwehr mit. Am Montagmorgen musste die Feuerwehr zu bislang drei Einsätzen ausrücken. An der B 477 war ein Baum umgestürzt und blockiere die Fahrbahn, in Deelen auf der Frankenstraße hatte sich eine große Plane gelöst und am Rathaus hatte sich eine Blechabdeckung gelöst. Hierbei kam ein Leiterwagen der Feuerwehr Grevenbroich zum Einsatz. Mertens: "Wir sind Gott sei Dank in Rommerskirchen glimpflich davongekommen. Besonders erleichtert bin ich darüber, dass es keine Personenschäden gegeben hat. Mein Dank gilt besonders den Rommerskirchener Feuerwehrkräfte für ihren großartigen Einsatz."
  • Lage im Rhein-Kreis Im gesamten Rhein-Kreis hat der Sturm Sabine für zahlreiche Einsätze gesorgt - Verletzte hat es nicht gegeben. Bis Montagmittag wurden gut 100 Einsätze der acht Feuerwehren im Kreisgebiet von der Kreisleistelle sturmbedingt veranlasst. Die Polizei rückte mehr als 75 Mal zu Einsätzen aus. Auch, wenn der schwere Sturm bis jetzt weniger Einsätze verursacht hat als der Orkan „Friederike“ im Jahr 2018 (430 Feuerwehr - und 156 Polizeieinsätze) läuft die Kreisleitstelle weiter im Unwettermodus. „Wir haben engagierte Frauen und Männer in den Feuerwehren, der Kreisleitstelle sowie den Rettungs- und Hilfsorganisationen, auf die wir uns im Notfall verlassen können“, betont Landrat Hans-Jürgen Petrauschke die sehr gute Arbeit der Einsatzkräfte. „Dass sehr viele dabei ehrenamtlich tätig sind, können wir nicht hoch genug anerkennen. Ihnen allen und auch unserer Kreispolizei gilt mein besonderer Dank“, so der Landrat.
(NGZ)