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Dormagen: Streusalz wird in Dormagen knapp

Dormagen : Streusalz wird in Dormagen knapp

Die anhaltende Kälte sowie Schnee und Eis halten den Dormagener Winterdienst auf Trab. Bereits 14 Einsätze hat das Team von Franz Picker schon absolviert. Das hat die Salzvorräte des Baubetriebshofes schrumpfen lassen.

"Es sieht nicht gut aus", sagt er. Aktuell sind noch 25 von ursprünglich 250 Tonnen Streusalz auf Lager.

Doch auch wenn das Salz in Dormagen ausgeht, ist der städtische Winterdienst nicht machtlos. "Wir haben noch hunderte Tonnen an Split eingelagert", so Picker. Wenn das Salzlager also leer sein sollte, bevor eine neue Lieferung in Dormagen eingeht, werden die Streufahrzeuge umgerüstet. Doch bis dahin müsste es noch einige Zeit schneien. "Mit dem aktuellen Salzbestand können wir noch etwa fünf Einsätze fahren", erläutert Picker.

Eingekauft hatte die Stadt seinen Angaben nach genug Salz: "Die Werke kommen nur aktuell nicht mit der Produktion nach. Uns stehen noch 175 Tonnen zu." Auf die gilt es nun zu warten. Als Liefertermin sei Mitte Januar avisiert.

In der Zwischenzeit will sich Picker bemühen, über andere Wege an Salz zu kommen. So sei es möglich, dass man zum Beispiel beim Chempark Produktionssalz kaufen könne. "So dringend ist das Thema jedoch noch nicht. Wir sitzen nicht auf dem Trockenen", meint Picker.

Noch Mitte November hatten er und seine Mitarbeiter spekuliert, dass der Winter nicht so hart ausfällt wie der des Vorjahres. "Zwei harte Winter hintereinander habe ich noch nicht erlebt", sagte Michael Weber vom Baubetriebshof damals. Während der gesamten Winterdienst-Bereitschaft im Winter 2007/2008 verzeichneten die Mitarbeiter lediglich acht Einsätze. Nun sind sie sich sicher, dass es nicht bei den 14 bleibt, zu denen die 52 Kräfte im laufenden Winter bereits ausgerückt sind. Die Wetterprognosen lassen dies ebenfalls erahnen.

(NGZ)