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Dormagen: Straberger ärgern sich über Matsch auf unbefestigtem Waldparkplatz

Dormagen : Straberger ärgern sich über Matsch auf unbefestigtem Waldparkplatz

Er bietet kein schönes Bild: Der Waldparkplatz verwandelt sich nach Starkregen oft in eine "Seenplatte", ist matschig und nicht gut zu nutzen.

Daher hatten Straberger im Vorfeld des Stadtteilgesprächs mit Bürgermeister Erik Lierenfeld darum gebeten, die Parkfläche am Sandweg in der Nähe der Waldstraße zu befestigen. "Das ist kein Aushängeschild für uns", sagte ein Straberger verärgert. Im mit knapp 45 Besuchern besetzten Hubertussaal erklärte Lierenfeld am Dienstag, dass die Technischen Betriebe Dormagen (TBD) den Parkplatz einmal im Jahr, nun im Frühjahr, "nachschottern". "Eine weitere Befestigung ist nicht möglich, da aus Naturschutzgründen der Parkplatz nicht asphaltiert werden darf", erläuterte der Bürgermeister die Vorgaben des Rhein-Kreises. Die Fläche, die der Stadt gehört, solle als Parkplatz genutzt werden. "Da es dort mehrere Baustellen gibt, kommt viel Schmutz hinzu", erläuterte TBD-Leiter Gottfried Koch. Lierenfeld betonte, dass Lastwagen, die dort parken dürften, vom Ordnungsamt dann ein Knöllchen bekämen, wenn sie quer geparkt seien - ein weiteres Ärgernis für Straberger.

In den knapp 90 Minuten des Ortsgesprächs erfuhren die Straberger u.a., dass der Regionalplan keine großen Baugebiete vorsieht. Auch der von ihnen als massiv störend empfundene (Schwer-)Lastwagen-Verkehr hielte, so die Stadt, den Vergleich mit stärker belasteten Straßen nicht stand.

Als Hinweis nahm Lierenfeld, der das Angebot der Stadtteilgespräche weiter fortsetzen wird, aus Straberg mit: "Wir prüfen, ob wir an der Winand-Kayser-Straße am Ortseingang von Knechtsteden her eine verkehrshemmende Schwelle bauen können." Er kündigte zudem verstärkte Kontrollen an: "Wir werden in Straberg an mehreren Stellen verdeckte Messungen vornehmen." Unter anderem wird die Polizei auf dem Wirtschaftsweg zwischen Straberg und Delhoven kontrollieren.

(NGZ)