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Dormagen: Störungen durch Bauarbeiten

Dormagen : Störungen durch Bauarbeiten

Ab heute müssen die Dormagener mit Behinderungen im Straßenverkehr rechnen. Rhein-Kreis und Stadt beginnen mit Bauarbeiten im Bereich K 18 und in Ückerath. Die NGZ erklärt, welche Ecken Autofahrer meiden sollten.

Wer Staus, Sperrungen und Wartezeiten im Straßenverkehr meiden möchte, muss ab heute verschiedene Ecken in Dormagen meiden. Das Kreistiefbauamt beginnt mit der Erneuerung der Fahrbahndecke auf zwei Teilstücken der Kreisstraße K18 (Europastraße). Mit den Arbeiten sollen Schäden an der Fahrbahndecke beseitigt werden. Im Zusammenhang mit diesen Teilstückarbeiten wird auch die Gussasphaltdecke und Straßenentwässerungsrinne auf der Brücke über die Deutsche Bahn und Werksbahn der Bayer AG erneuert.

Das erste Teilstück befindet sich zwischen der Nettergasse und der Zufahrt Tor 14 des Chemparks. Es hat eine Gesamtlänge von 1200 Metern. Während der Bauarbeiten wird es zu Verkehrsbehinderungen kommen. Es werden Baustellenampeln aufgestellt und temporäre Sperrungen eingerichtet. Die Mathias-Giesen-Straße wird zur K 18 hin gesperrt. Eine Umleitungsstrecke über die Emdener Straße und Alte Heerstraße wird ausgeschildert. Des Weiteren wird die K 18 zwischen Frankenstraße und Nettergasse in Fahrtrichtung Autobahn A 57 (stadtauswärts) gesperrt. Es wird eine Umleitungsstrecke über die Frankenstraße und Nettergasse ausgeschildert. Die regulären Ampelanlagen K 18/Nettergasse und K 18/Mathias-Giesen-Straße werden für den Zeitraum der Bauarbeiten außer Betrieb genommen. Die Bauarbeiten werden voraussichtlich am 7. November abgeschlossen sein.

Das zweite Teilstück befindet sich in Hackenbroich. Es beinhaltet die freie Strecke der K 18 sowie den Knotenpunkt K 18/Dormagener Straße. Nach Fertigstellung des ersten Teilstücks wird der Verkehr mit einer Baustellenampel geregelt. Die Arbeiten erfolgen unter halbseitiger Sperrung der Straße. In den morgendlichen und abendlichen Hauptverkehrszeiten ist mit längeren Wartezeiten zu rechnen. Die Bauarbeiten auf dem zweiten Teilstück erstrecken sich auf einer Länge von 350 Metern und werden voraussichtlich am 14. November abgeschlossen sein.

In Ückerath müssen sich die Bewohner auf noch längere Behinderungen einstellen. Die Technischen Betriebe (TBD) erneuern hier auf rund 1,3 Kilometer Länge die Kanalisation. "Der vorhandene Betonkanal entspricht nicht mehr den hydraulischen Anforderungen und ist sanierungsbedürftig", teilt das städtische Tochterunternehmen dazu mit. Die Arbeiten beginnen in der letzten Oktoberwoche und werden voraussichtlich bis Ende April 2012 dauern. Los geht es auf dem Abschnitt zwischen der Einmündung Am Thiebroich und dem Gnadenthaler Weg.

Der zweite Bauabschnitt erstreckt sich dann von der Dantestraße bis zur Sebastianusstraße.

"Bei einer soch umfangreichen Sanierung lassen sich auch für die Anwohner Beeinträchtigungen nicht vermeiden. Dafür bitten wir um Verständnis", sagt TBD-Vorstand Gottfried Koch. Insgesamt wird die Kanalerneuerung rund eine Million Euro kosten.

(NGZ)