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Stadtrat Dormagen: Sekundarschule bleibt vorerst im Provisorium

Aus dem Stadtrat Dormagen : Sekundarschule bleibt vorerst im Provisorium

Der Dormagener Stadtrat hat getagt und Entscheidungen getroffen. Die Sekundarschule bleibt bis zum Ende des nächsten Schuljahres am Standort Max-Reger-Weg, der Friedwald kommt, Elternbeiträge werden für Juni und Juli nicht erhoben.

Sekundarschule

Da die Sanierungs- und Erweiterungsmaßnahmen am Standort Bahnhofstraße bis zum Ende des laufenden Schuljahres nicht abgeschlossen werden können, ist es notwendig, dass die Sekundarschule noch bis zum Ende des nächsten Schuljahres (2020/2021) am Standort Max-Reger-Weg bleibt. Lediglich die Mensa und die Turnhalle am Standort Bahnhofstraße werden von der Sekundarschule auch weiterhin genutzt, da diese Gebäude nicht von den laufenden Baumaßnahmen betroffen sind.

Keine Gebühren für Kinderbetreuung

Auf Antrag der SPD hat der Stadtrat in seiner Sitzung am Donnerstag Nachmittag entschieden, für Juni und Juli gar keine Elternbeiträge für die Kinderbetreuung zu erheben.  Diese Einigung fiel nach langer Diskussion und einer Sitzungsunterbrechung dann einstimmig aus. Der Verzicht auf die Beiträge kostet die Stadt rund 415.000 Euro. Die Verwaltung hatte vorgeschlagen, auf die Hälfte der Kita-Gebühren für Juni und Juli zu verzichten. Darüber ging der SPD-Vorschlag hinaus, um Familien zu entlasten, die „weiter mit einem deutlich eingeschränkten Betreuungsangebot leben müssen –  quantitativ wie qualitativ“.

Weitere „Smiley“-Tafel für Tempomessung

Auf Antrag der SPD wird eine weitere, dritte Geschwindigkeitsanzeigetafel „Smiley“ angeschafft. Die soll auf Wunsch der Politiker technisch so ausgestattet sein, dass sie eine detaillierte Auswertung ermöglicht. Ferner soll ermittelt werden (Antrag der CDU), ob es im Zeitraum der Aufstellung einer solchen Tafel eine Veränderung des Fahrverhaltens von Autofahrer festgestellt werden kann.

Grünpfeile an Ampelanlagen

Fahrradfahrer sollen auf Antrag der SPD an mehr Kreuzungen rechts abbiegen können, auch wenn die Ampel „Rot“ zeigt. Die Stadt wird geeignete Kreuzungen aussuchen, wo das Anbringen von Grünpfeilen für Rechtsabbieger sinnvoll ist. Die FDP wollte dieses auch für Autos erreichen, was abgelehnt wurde. Die Liberalen stimmten als einzige Fraktion gegen den Antrag.

Klares Votum für den Friedwald

Einstimmig sprach sich der Rat dafür aus, dass im Bereich des Chorbusch eine 64 Hektar große Fläche als Friedwald ausgewiesen wird. Die in Süddeutschland beheimatete FriedWald GmbH wird Betreiberin dieser neuen Bestattungsform.

Aschenbruck tritt aus Zentrums-Fraktion aus

Bei der Stadtratssitzung am Donnerstag Nachmittag gab es eine personelle Neuigkeit: Ratsherr Hartmut Aschenbruck hat die bisher dreiköpfige Zentrums-Fraktion verlassen und ist nun fraktionslos. Das teilte Bürgermeister Erik Lierenfeld ebenso mit wie die Folgen für die Ausschüsse: Als fraktionsloses Ratsmitglied konnte sich Aschenbruck einen Ausschuss aussuchen und wählte den Planungs- und Umweltausschuss.

(schum)