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Stadtbibliothek Dormagen forciert das Thema Nachhaltigkeit

Bildung in Dormagen : Bibliothek forciert die Nachhaltigkeit

Zudem will Leiterin Claudia Schmidt im neuen Jahr viele weitere Projekte anstoßen. Fördergelder für diverse Projekte sind bereits oder werden noch beantragt.

Das Jahr 2021 hat zwar wegen der erneuten coronabedingten Schließung für die Dormagener Stadtbibliothek und deren Nutzer schlecht begonnen, doch es gibt auch Lichtblicke. Leiterin Claudia Schmidt stellt für die nächsten Monate diverse neue Projekte in Aussicht. „Wir hoffen, möglichst viele Angebote auch umsetzen zu können“, sagt sie.

Ein besonderes Augenmerk liege auf der „Nachhaltigen Bibliothek“. Bereits im Vorjahr wurden 1500 Euro von der Sparkasse Neuss zur Verfügung gestellt. Davon seien Medien über Umwelt- und Klimaschutz sowie Nachhaltigkeit angeschafft worden. Zudem sollen verschiedene Veranstaltungen zu dem Thema in der Bibliothek angeboten werden. Dazu wurde ein Förderantrag auf Landesmittel gestellt. Eine Zusage gab es für eine Bestandserweiterung zum Thema „Gesund und fit“, ebenfalls durch die Sparkasse Neuss.

Anträge für zwei weitere Projekte sollen in den kommenden Monaten eingereicht werden. Zum einen möchte Schmidt mit ihrem Team das Projekt „Kamishibai“ – ein japanisches Erzähltheater –  starten. Mithilfe eines Wechselrahmens und verschiedener Bildkarten können Geschichten für Kinder erzählt werden. Dafür soll durch den Förderverein bei der Kinderstiftung „Lesen bildet“ ein Antrag für eine Summe in Höhe von 2000 Euro gestellt werden. Zudem soll für das Projekt „Total Digital“ über den Förderverein beim Bundesbildungsministerium ein Projektantrag gestellt werden.

Ebenfalls geplant ist eine neue Online-Plattform. Für „Wissenswandel“ wurde Ende 2020 durch den Onleihe-Verbund ein Förderantrag für den Kauf zusätzlicher elektronischer Medien  im Rahmen des Fonds „Wissenswandel“ gestellt.

2020 waren 14.500 Euro Fördermittel in Projekte der Bibliothek geflossen, davon 6000 Euro für das Projekt „Maker Space“ und 3000 Euro für die Nutzung der Internet-Plattform „PressReader“.