Dormagen: Stadt will Vereins-Info verbessern

Dormagen: Stadt will Vereins-Info verbessern

Neue Kommunikationsformen könnten die Zahl der Nachfragen eindämmen.

Wenn schlechtes Wetter dazu führt, dass die Sportanlagen in Dormagen gesperrt werden, steht beim städtischen Sportservice das Telefon nicht still. Dauernd würden Trainer anrufen, um über Sinn oder Unsinn der Sperrungen zu diskutieren, informierte Bernd Lewerenz vom Sportservice jüngst die Mitglieder des Sportausschusses. Das kostet Nerven - und Zeit. Deshalb denke die Stadt jetzt darüber nach, die Kommunikationswege zu den Vereinen zu verändern, berichtete Kämmerin Tanja Gaspers. "Wir haben zwar in allen Vereinen unsere Ansprechpartner. Aber es ist schwierig, alle zu bedienen", sagte sie.

Das hatte sich zuvor auch in einer Bitte des SPD-Politikers Joachim Fischer widergespiegelt, der gleichzeitig Vorsitzender des SG Zons ist. Fischer hatte im Zusammenhang mit Instandsetzungsarbeiten an der Zonser Sportstätte darum gebeten, die betroffenen Klubs doch fortlaufend zu informieren. Seine Parteikollegin Bärbel Suling fiel dabei die Internetseite der Stadt ein. "Vielleicht könnte man da einen speziellen Bereich für Informationen und Hinweise schaffen, die die Sportvereine betreffen", meinte sie. Sei die Adresse einmal bekannt, werde dies sicher die Zahl der Nachfragen im Rathaus verringern.

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Bis auf Weiteres dürfte aber der Appell gelten, den Bernd Lewerenz an alle Vereinsvorsitzenden richtete: Sie mögen doch ihre Trainer und andere Klubmitglieder davon abhalten, wegen Platzsperren und dergleichen der Reihe nach beim Sportservice anzurufen. Seine Mitarbeiter hätten ihm berichtet, dass sie bei den jüngsten witterungsbedingten Platzsperren 20 bis 30 Anrufe hätten entgegennehmen müssen. Derzeit sind alle Sportanlagen in Betrieb.

(NGZ)
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