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Stadt richtet weitere OGS-Betreuungsgruppe in Dormagen-Nievenheim ein

Eltern in Dormagen erleichtert : Stadt richtet weitere OGS-Betreuungsgruppe ein

Den Eltern wurde mitgeteilt, dass die Stadt der Schule in Nievenheim eine Übergangslösung mit Räumlichkeiten für eine zusätzliche Gruppe zur Verfügung stellt. Bis Ende Mai soll klar sein, wie es genau aussieht.

  Es war eine der wenigen sehr guten Nachrichten in diesen Zeiten, die 19 Familien aus ihrem Briefkasten fischen konnten: Darin stand, mit Absender Stadt Dormagen, dass die Kinder der Familien ab dem neuen Schuljahr einen Betreuungsplatz in der Offenen Ganztagsbetreuung der Friedensschule erhalten werden. Damit geht eine sehr unsichere, belastende Situation zu Ende, in der einige betroffene Mütter sich schon Sorgen um ihren Arbeitsplatz gemacht hatten.

Mit dem Fahrrad kam per Bote der wichtige Brief, sagt Marlene Mausberg. „Wir hatten nicht damit gerechnet, dass es so schnell passiert. Es ist eine große Erleichterung.“ Dass vorerst noch unklar herrscht, welche Kinder in welche Gruppen kommen, ist für Mausberg zunächst einmal zweitrangig.

Die Stadt prüft nach Angaben des Ersten Beigeordneten „drei Möglichkeiten außerhalb des Schulgeländes“. Für eine gibt es eine Zusage, aber Stadt und OGS-Träger bemühen sich noch um eine bessere Lösung. Denn die drei vorhandenen Optinen unterscheiden sich durch sehr unterschiedliche Bedingungen. Krumbein: „Bis spätestens Ende Mai können wir den Eltern Konkretes sagen.“

Eskaliert war die Situation im Schulausschuss vor gut zwei Monaten. Dort wurde Betroffenen wie Mausberg oder Peggy Bach und Marlene Mausberg klar „Die vorhandenen sechs Gruppen sind mit jeweils 29 Kindern schon überbelegt. Das fährt die Stadt  im Sommer zurück auf 25 Kinder.“ Ergebnis wäre ein klarer Überhang und ein Platzmangel. Die Kritik war deutlich, auch aus Reihen der Politik: „Es ist einfach unverständlich angesichts des großen Baugebiets in Nievenheim“, sagten die Eltern.

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(schum)