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Dormagen: Stadt ehrt Hermann Max

Dormagen : Stadt ehrt Hermann Max

Man kann nicht behaupten, dass Hermann Max ein Fan von Lobeshymnen ist – jedenfalls wenn sie ihm persönlich gelten. An der Eloge von stellvertretendem Bürgermeister Hans Sturm nach dem Auftaktkonzert zum festival Alte Musik aber kam er nicht vorbei.

Man kann nicht behaupten, dass Hermann Max ein Fan von Lobeshymnen ist — jedenfalls wenn sie ihm persönlich gelten. An der Eloge von stellvertretendem Bürgermeister Hans Sturm nach dem Auftaktkonzert zum festival Alte Musik aber kam er nicht vorbei.

Sturm lobte Max als Künstler, "der in Knechtsteden viele vergessene Werke wieder zum Leben erweckt hat. Er ist aber auch organisatorischer Motor und Motivator, der uns alle immer wieder mit seinem Engagement ansteckt und begeistert."

Zum Dank für 20 Jahre Festival und das langjährige Wirken als Kirchenmusikdirektor in Dormagen verlieh Hans Sturm die "Silberne Ehrennadel" der Stadt Dormagen — nicht ohne hinzuzufügen, dass die Stadt es bisher schlicht versäumt habe, Max für sein musikalisches Wirken zu ehren.

Wer den Blick auf die Ergebnisse dieses Wirkens richten will, bekommt dazu jetzt ausgezeichnetes Material: Zur Festival-Eröffnung wurde die Festschrift vorgestellt, die an den kommenden Konzertabenden für zehn Euro erworben werden kann.

Das 200-Seiten Werk verdient eine dicke Empfehlung; nicht nur für Musikfreunde, die die Komponisten- und Werk-Skizzen von Hermann Max lesen wollen. Die Festschrift erlaubt auch einen interessanten Einblick ins Dormagener Musikleben.

(NGZ)