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Dormagen: Stadt bunkert 300 Tonnen Streusalz für den Winter

Dormagen : Stadt bunkert 300 Tonnen Streusalz für den Winter

Gut gerüstet präsentieren sich die Technischen Betriebe Dormagen für den Winterdienst. Das Salzlager ist mit 300 Tonnen randvoll. Weitere 100 Tonnen Streumittel wurden bei externen Anbietern eingelagert. "Wir haben nicht nur unsere Kapazitäten erweitert, sondern auch eine neue Soleanlage angeschafft, mit der wir das Streusalz sparsamer dosieren können", erläutert der zuständige Einsatzleiter Michael Weber. Mit dem vorhandenen Streugut werden die Technischen Betriebe dadurch künftig länger auskommen. Zwei zusätzliche Mitarbeiter erwerben derzeit den Lkw-Führerschein, damit die Großfahrzeuge in einer dritten Schicht sofort in den Abend- und Nachtstunden ausrücken können, wenn Schnee fällt. "Damit wollen wir vermeiden, dass der Schnee morgens auf den Straßen schon festgefahren ist, ehe wir ihn wegräumen können", sagt Baubetriebhofsleiter Franz Picker. Das Streusalz beziehen die Technischen Betriebe künftig über eine Einkaufsgemeinschaft, um auch so den Nachschub besser zu sichern.

Rund um das Thema Winterdienst informiert darüber hinaus ein neues Faltblatt, das ab sofort kostenlos im Bürgeramt des Neuen Rathauses und im Baubürgerbüro an der Mathias-Giesen-Straße ausliegt. Wer erfahren möchte, welche Pflichten die Bürger im Winterdienst haben und was bei der Verwendung von Streumitteln zu beachten ist, kann dies in dem Flyer rasch nachschlagen. Auch die vom Rat inzwischen beschlossenen Neuerungen sind darin erläutert. So müssen die Grundstückseigentümer an reinen Anliegerstraßen, die vom städtischen Winterdienst befreit sind, nicht mehr die komplette Fahrbahn von Schnee räumen. Künftig reicht es in solchen Fällen, Überwege und Querungshilfen für die Fußgänger von Schnee- und Eisglätte freizuhalten. Wie die Regelungen im Einzelnen aussehen, stellt der Flyer dar. Der Info-Flyer kann auch auf der städtischen Website www.dormagen.de im Bürgerservice unter Winterdienst heruntergeladen werden.

(NGZ)