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Dormagen: Stadt bessert Notunterkünfte nach

Dormagen : Stadt bessert Notunterkünfte nach

Gute Nachricht für die Dormagener Notunterkünfte. "Es hat sich was getan", sagt Jürgen Brockmeyer vom Förderverein Straberg, der sich für die Bewohner einsetzt.

Eine Reinigungsfirma aus Duisburg habe den Dreck aus den Duschen in der Notunterkunft Piwipper Straße beseitigt; am Rudolf-Harbig-Weg seien die größten Lücken unter dem Haus geschlossen worden, damit Ratten und Kaninchen nicht in das Gebäude eindringen können.

Der Streit um die Gebühren für die Bewohner — zum Großteil Mini-Jobber und Frührentner — dauert indes noch an. Die Stadt habe bis Mitte August Zeit, sich vor dem Verwaltungsgericht Düsseldorf zu äußern, so Brockmeyer. Einige Bewohner der Notunterkünfte hatten die Stadt verklagt, nachdem diese Anfang des Jahres die Nutzungsgebühren verdreifacht hatte.

Für eine 15,22 Quadratmeter große Wohnung am Rudolf-Harbig-Weg fallen somit Kosten von 654 Euro an. Die Neusser Rechtsanwaltskanzlei Dr. Hüsch & Partner bemängelt, dass die Stadt Personalkosten in die Gebühren hinein rechnet. Eine differenzierte Betrachtung der Arbeitszeiten habe nicht stattgefunden.

(NGZ)