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Dormagen: St. Martinus in neuem Glanz

Dormagen : St. Martinus in neuem Glanz

Zons Vier Wochen war die St. Martinus-Kirche in Zons geschlossen. Die sonntäglichen Gottesdienste mussten in der nahe gelegenen Pfarrscheune gefeiert werden. Nach der Fertigstellung der Malarbeiten im Innenraum des Gotteshauses kanndie Kirche am Sonntag nun wieder geöffnet werden.

Zons Vier Wochen war die St. Martinus-Kirche in Zons geschlossen. Die sonntäglichen Gottesdienste mussten in der nahe gelegenen Pfarrscheune gefeiert werden. Nach der Fertigstellung der Malarbeiten im Innenraum des Gotteshauses kanndie Kirche am Sonntag nun wieder geöffnet werden.

Im Jahre 1972 war das Kircheninnere zuletzt renoviert worden. Im Laufe der vergangenen dreißig Jahre wurden jedoch die Wände derart durch Heizungsluft und Kerzenrauch verschmutzt, dass in diesem Jahr ein neuer Anstrich dringend notwendig wurde. "Wir haben jetzt einen Grundanstrich, der drei bis vier Töne heller ist als der vorherige", erklärt Pfarrer Bastian Graeber. Ziel sei es gewesen das Ambiente des Zonser Gotteshauses für die Besucher freundlicher zu gestalten und die Kirche aufzuwerten.

Bis es allerdings zu den Renovierungsarbeiten kam, musste erst der Denkmalschutz, der Landeskonservator und der Kunstsachverständige des Kölner Erzbistums den angestrebten Arbeiten zustimmen. "Wir sind dabei an viele Vorgaben gebunden", so Graeber.

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So wurden Proben von der ursprünglichen Bemalung der neugotischen Kirche genommen und der neue Anstrich an den Originalbemalung angepasst. Heute zeigt sich die Kirche den Besuchern in angenehmeren, aufeinander abgestimmten Farben.

"Vorher war der Innenraum sehr bunt. Mit dem neuen Anstrich haben wir mehr Ruhe in der Kirche geschaffen", meint Werner Bals, Mitglied des Kirchenvorstandes und für die Renovierungsarbeiten zuständig. Neben einem angenehmen hellen Grundton wurden die Säulen, die Fensterumrahmung und der Orgelbereich in Sandsteinfarben gestrichen und mit Hilfe weißer Farbe gequadert.

Ebenso passen sich nun die Rot- und Grautöne der Säulen besser einander an. Eine deutliche Neuerung der Innenbemalung bietet ein heller Blauton, der sich nicht nur im hinteren Altarbereich, sondern ebenso auf den Säulen und in den Kirchenfenstern wiederfindet. "Für mich ist das Blau ein Symbol für den Himmel", so Bals.

Trotz der Fertigstellung des Anstrichs sind die Arbeiten im Innenraum von St. Martinus noch nicht vollständig abgeschlossen. In den kommenden zwei Jahren werden zum einen der Hoch- und die Seitenaltäre restauriert, zum anderen alte Heiligenfiguren der Kirche aufgearbeitet. "In den nächsten Jahren kann es darum immer wieder Gerüste in der Kirche geben", meint Pfarrer Graeber. Um zum Beispiel ohne Bauarbeiten in der Kirche zu heiraten, gäbe es in den kommenden Jahren lediglich eine begrenzte Anzahl von Terminen.

Trotzdem freut sich Graeber nun erstmal über den neuen Innenanstrich der Kirche. "Er ist wirklich gut gelungen", sind sich Pfarrer Graeber und Kirchenvorstand Bals einig.

Am Sonntag wird mit einer Festmesse das erste Mal der Gottesdienst im neuen freundlicheren Ambiente von St. Martinus gefeiert und den restlichen Gemeindemitgliedern vorstellt.

(NGZ)