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Dormagen: Sportler des Jahres geehrt

Dormagen : Sportler des Jahres geehrt

2788 Stimmen wurden abgegeben, nun steht das Ergebnis fest: Säbelfechterin Stefanie Kubissa und Tänzer Sebastian Schwind sind die Sportler des Jahres. Am Mittwochabend wurden sie und viele weitere Dormagener Ausnahmeathleten ausgezeichnet.

Trotz Krise beim Dormagener Handballclub DHC Rheinland behauptet Dormagen seinen Ruf als Sportstadt. Das demonstrierte die Sportlerehrung in der Arena am Höhenberg am Mittwoch eindrucksvoll: 50 Sportler haben im Vorjahr Gold bei Deutschen Meisterschaften gewonnen oder sich für Europa- und Weltmeisterschaften qualifiziert. Zwei der Ausnahmeathleten sind Säbelfechterin Stefanie Kubissa und Tänzer Sebastian Schwind. Sie wurden am Abend unter donnerndem Applaus der rund 600 Athleten und Zuschauer als Sportler des Jahres geehrt.

Die Arena am Höhenberg war gut gefüllt und die Spannung groß, als Claus Radke und Sportservice-Leiter Bernd Lewerenz die Ergebnisse des Online-Votings verkündeten. Auf Stefanie Kubissa entfielen 19,21 Prozent der abgegebenen Stimmen. Die Sechstplatzierte der Weltmeisterschaften im Säbelfechten gewann damit knapp vor Vanessa Peuker (Bahnengolf; 17,02 Prozent) und Esther Scholten (Taekwon-Do; 11,2 Prozent). Bei der Wahl zum Sportler des Jahres entfielen 23,93 Prozent der Stimmen auf Sebastian Schwind, der 2010 mit seiner Latein-Formation den vierten Platz bei den Weltmeisterschaften erreichte. Ihm folgten Säbelfechter Benedikt Wagner mit 13,66 und Minigolfer Robin Hettrich mit 11,25 Prozent der Stimmen. Letzterer konnte seine Ehrung wegen Krankheit nicht selbst entgegen nehmen.

50 Sportler, die im Vorjahr hervorragende Leistungen erzielt haben, sind für Bürgermeister Hoffmann Beweis genug: "Mit dieser Bilanz sind wir weiterhin klar die Nummer eins im Rhein-Kreis." So sehr er die Leistungen der Sportler lobte, ließ er auch Trainer, Eltern und Helfer für den Erfolg nicht außer Acht. "Hinter jedem dieser Spitzenathleten stehen ein Verein, Trainer und ungezählte ehrenamtlich Aktive. Sie sind die eigentliche Säule unserer Sportstadt", betonte Hoffmann. Claus Radke unterstrich als Vorsitzender des Sport-Verbandes Dormagen, die Bedeutung des Sports für die Gemeinschaft: "Es gibt kein besseres Mittel als den Sport, um zur gesellschaftlichen Integration beizutragen und das Miteinander zwischen Einheimischen und Migranten oder zwischen Jung und Alt zu fördern."

Begleitet wurde die Ehrung auch in diesem Jahr von einem besonderen Rahmenprogramm. Höhepunkt war der Auftritt von Yvo Antonio und seiner Hündin Primadonna. Die beiden gewannen 2009 bei der Fernsehsendung Supertalent und sorgten am Mittwoch für beste Stimmung. Doch auch zwei zackige Auftritte der Latein-Formation des TSZ Velbert mit Sebastian Schwind lösten Begeisterung beim Publikum aus. Als Sportlerin und Solokünstlerin präsentierte die erst elfjährige Sarah Voss Bodenakrobatik auf Bundesliga-Niveau.

(NGZ)