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Dormagen: Spielplätze werden saniert

Dormagen : Spielplätze werden saniert

Insgesamt sechs neue Spielgeräte sind auf dem Kinderspielplatz Saarstraße in Hackenbroich in den vergangenen Wochen aufgebaut und freigegeben worden. Damit ist der erste Bauabschnitt des Sanierungskonzeptes umgesetzt worden.

Klaus Güdelhöfer vom Kinder- und Jugendbüro der Stadt spricht im NGZ-Interview über das Projekt und den Zustand der Spielplätze im Stadtgebiet.

Herr Güdelhöfer, warum mussten die Geräte an der Saarstraße ausgetauscht werden?

Klaus Güdelhöfer Die alten Spielgeräte waren 30 Jahre alt. Bis auf die Rutsche, die saniert worden ist, mussten wir neue Geräte aufstellen. Insgesamt haben wir dafür 19 000 Euro ausgegeben.

Über einen zweiten Bauabschnitt wird diskutiert ...

Güdelhöfer Das stimmt. Der Spielplatz würde dann noch ein Sitzkarussell und eine Kletterkombination dazu bekommen. Welche Projekte angegangen werden, entscheiden der Jugendhilfeausschuss immer im Frühjahr. Dann entscheidet sich auch, ob der zweite Bauabschnitt an der Saarstraße umgesetzt wird. Nach der Ausschhreibung durch die Technischen Betriebe werden die Geräte üblicherweise im Herbst aufgestellt.

Wer sucht die Geräte aus?

Güdelhöfer Anfang 2000 hatten wir die Maxime, Holzgeräte aufzustellen. Davon sind wir wieder abgerückt. Die Lebenserwartung der Geräte ist deutlich kürzer, es kommt zu Problemen mit Pilzbefall und Moos. Metallgeräte sind deutlich stabiler — wenn auch nicht so schön.

Auf welchen der rund 100 Spielplätze im Stadtgebiet stehen Sanierungen an?

Güdelhöfer Wir kontrollieren jeden Spielplatz mindestens einmal in der Woche und stellen fest, wo repariert und wo vielleicht ganz abgebaut werden muss.

Wie viel Geld steht dafür zur Verfügung?

Güdelhöfer Es gibt einen kleinen Etat für Ersatzbeschaffung.

Jens Krüger führte das Gespräch

(NGZ/rl)