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SPD in Dormagen fordert Prioritätenliste für Sportplatzgebäude

Sport in Dormagen : Stadt reagiert verhalten auf Sport-Prioritätenliste

Die Dormagener Sozialdemokraten sehen deutlichen Handlungsbedarf bei städtischen Sportanlagen. Dort muss ihrer Ansicht nach die Infrastruktur vieler Gebäude in Ordnung gebracht werden.

Es geht um Sanitärräume, Heizungsanlagen oder Fenster. Die SPD schlägt vor, einen Runden Tisch zu initiieren, um gemeinsam eine Prioritätenliste aufzustellen, in welcher Reihenfolge die betroffenen Anlagen angegangen werden können. Dieses Vorgehen hält die Stadt im Grundsatz für gut, sie weist nur generell auf die begrenzten Kapazitäten des Eigenbetriebs hin.

Sportdezernentin Tanja Gaspers, die auch Chefin des Eigenbetriebs ist, betont, dass der Eigenbetrieb „derzeit für dieses Vorhaben keine Arbeitskapazitäten aufwenden kann“. Sie schlägt eine „vereinfachte Vorgehensweise“ vor, nämlich die Erstellung einer Liste unter Beteiligung des Sportservice und des Eigenbetriebs. Denn bei Letzterem sei die „Arbeitsbelastung über alle Objekte wie Schulen, Kitas usw. extrem hoch.“ Das führe laut Gaspers dazu, dass der Eigenbetrieb die Anforderungen nicht umfassend erfüllen kann und „stark priorisieren muss“. Davon unbenommen würden allerdings „sicherheitsrelevante Mängel und zwingend notwendige Reparaturmaßnahmen“ unverzüglich abgearbeitet, sofern diese in der Verwaltung angezeigt werden.

Der SPD hat das Beispiel der Umwandlung der städtischen Aschenplätze in Kunstrasenplätze vor Augen. Dort hat es vor einigen Jahren zu Beginn ebenfalls einen runden Tisch gegeben, an dem sich die betroffenen Fußballvereine unter Beteiligung von Verwaltung und Politik auf eine Reihenfolge der Sportplätze verständigt haben. „Der damalige Runde Tisch wurde fraktionsübergreifend als beispielhaft angesehen“, sagt der sportpolitische Sprecher Detlev Zenk.