SPD Dormagen will Pumpstationen fürs Fahrrad

Mobilität: SPD will Pumpstationen fürs Fahrrad

Die Dormagener SPD möchte die Nutzung von Fahrrädern in der Chemiestadt vorantreiben und setzt sich für eine Verbesserung der Rahmenbedingungen für Radler ein. Sonja Kockartz-Müller, planungs- und umweltpolitische Sprecherin der SPD, wirbt für die Einrichtung von Fahrradpumpstationen.

Sie sollen den Radfahrern mehr Komfort bieten. Kockartz-Müller verweist auf das Beispiel anderer Kommunen. Dort seien schon Pumpstationen als Service für Radfahrer installiert worden, wo sie Luft in ihre Reifen füllen und den Reifendruck prüfen können – etwa in Monheim. Und in Langenfeld seien „Plattenläden“ gekennzeichnet, die Flickzeug und Leihpumpen bereitstellten.

Kockartz-Mülle bringt als mögliche Stellen für die Servicepunkte den Bahnhof und die Bereiche neben den E-Bike-Ladestationen am Rathaus und in Zons ins Gespräch. SPD-Fraktionsvize Andreas Behncke meint: „Auch bei uns müssen wir die Infrastruktur für Radfahrer nicht nur angesichts des zunehmenden Autoverkehrs und der damit verbundenen Parkplatzprobleme optimieren.“ Er sieht u. a. in dem steigenden Trend, auf E-Bikes umzusteigen, eine große Chance, den Verkehr zugunsten der Anwohner und der Umwelt zu entzerren. „Dies wird uns aber nur gelingen, wenn ein gutes Radwegenetz und Serviceangebote den Umstieg vom Auto auf das Fahrrad attraktiv machen.“