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Kommentar: Sparen ohne Kahlschlag

Kommentar : Sparen ohne Kahlschlag

Kämmerer Kai Uffelmann nahm selbst ein wenig die Spannung aus der Vorstellung des Haushaltsplanentwurfs, der "keine wirkliche Überraschungen" biete. Wie auch?

Dass die finanzielle Lage der Stadt prekär ist, weiß jeder. Dass dringend benötige Einnahmen aus der Entwicklung des Silbersee-Areals später kommen, war mehr als eine Vermutung. Der Spielraum für Verwaltung und Politik, bei den freiwilligen Leistungen einzusparen, ist gering. Ein kultureller Kahlschlag passt nicht zu einer Stadt, die Neubürger anziehen will. Gleichwohl wird es Einschnitte geben müssen. Dort sind zunächst die Rathausexperten eher gefordert, Sparvorschläge zu unterbreiten, als diese von ehrenamtlichen Politikern zu erwarten. Klaus D. Schumilas

(NGZ)