Soziale Stadt Dormagen-Horrem: Anregungen für neue Knechtstedener Straße

Soziale Stadt Dormagen-Horrem : Anregungen für die „neue“ Knechtstedener Straße

Schraffierte Flächen, um das Abstellen von Fahrzeugen vor Konfliktstellen direkt an Straßeneinmündungen wie an der Kreuzung zur Weilerstraße zu verhindern, versetztes Parken, Hindernisse gegen Raser, Kurzzeitparkzonen sowie mehr oder weniger Parkplätze – die Anregungen, die die Anwohner der Knechtstedener Straße für deren Umgestaltung der Verwaltung gaben, waren zahlreich.

Und auch gegenläufig, worauf Bürgermeister Erik Lierenfeld die rund 40 Teilnehmer beim Ortstermin schon hinwies: „Einige Ihrer Vorschläge widersprechen sich, da wird es eine Abwägung geben müssen.“

Bevor im Rahmen des Stadtentwicklungsprojektes „Soziale Stadt Horrem“ nun auch der westliche Bereich der Knechtstedener Straße zur „Neuen Mitte Horrem“ neu gestaltet und aufgewertet werden soll, nahm die Stadtverwaltung Wünsche und Vorstellungen der Horremer Bürger auf. Diese Anregung des Plannungs- und Umweltausschusses vom April wurde jetzt im Juli umgesetzt.

Falschparker direkt an der Ecke zur Heesen- und Weilerstraße seien eine Gefahr, so ein Anwohner: „Das ist saugefährlich, gerade, wenn ein Bus um die Kurve fährt und auch noch Kinder den Zebrastreifen überqueren.“ Alle Anregungen nahm Projektkoordinator Detlev Falke auf, auch die Idee, mit schräg gestellten Parkplätzen auf dem Gehweg mehr Raum für Kurzzeitparker für die Geschäfte vorzuhalten. Verkehrsplaner Peter Tümmers legte das Ergebnis einer aktuellen Verkehrsmessung vor, nach der sich überwiegend an „Tempo 30“ gehalten würde – subjektiv erleben das die Anwohner anders: „Auf freier Strecke wird hier ständig gerast, das sollten Sie mal kontrollieren.“ Eine erneute Messung wurde angeregt.

Die Wünsche werden in die Vorbereitung des Planungswettbewerbs für die Knechtstedener Straße einfließen, bei dem drei Planungsbüros ihre Konzepte erarbeiten und anschließend der Öffentlichkeit vorstellen werden.

(cw-)
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