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Dormagen: "Soko A 57" fehlt weiterhin heiße Spur

Dormagen : "Soko A 57" fehlt weiterhin heiße Spur

Die Brückenbauer haben schnelle und erfolgreiche Arbeit geleistet. Ein ähnliches Ergebnis können die Kriminalbeamten der "Soko A 57" nicht vorweisen: Auch gut sieben Wochen nach der Brandstiftung unter der A 57-Brücke fehlt den Ermittlern eine heiße Spur. Das räumt Polizei-Sprecher André Hartwich ein: "Die haben wir zurzeit nicht. Aber es wird weiterhin mit Hochdruck an der Lösung des Falls gearbeitet. Wir sind weiterhin zuversichtlich, den oder die Täter zu fassen. Aber wir benötigen einen langen Atem."

In den vergangenen Wochen gab es zwar keine vorläufigen Festnahmen im engeren Sinne, so der Polizei-Sprecher, "aber wir haben uns mit einigen Verdächtigen intensiv unterhalten". Die Polizei vermutet die Brandstifter unter "Jugendlichen oder jungen Heranwachsenden mit regionalem Bezug". Es sei eine Vielzahl von Hinweisen eingegangen, die alle sorgfältig bearbeitet würden. Die "Soko" sei personell nicht abgespeckt worden.

Unbekannte hatten in der Nacht vom 13. auf den 14. Februar unter der Brücke Kunststoffrohre angezündet. Die Rauchwolke löste auf der A 57 einen Massenunfall mit einem Toten und 13 Verletzten aus.

Info Hinweise zur Brandstiftung an die Polizei unter Tel. 02131 3000. Die Staatsanwaltschaft hat eine Belohnung von 1500 Euro ausgelobt.

(NGZ)