Dormagen: Seniorenbeirat der Stadt will mehr Mitglieder gewinnen

Dormagen: Seniorenbeirat der Stadt will mehr Mitglieder gewinnen

Das Gremium Seniorenbeirat engagierte sich 2017 bei mehr als 40 Aktionen und Veranstaltungen und blickt deshalb auf ein erfolgreiches Jahr zurück. Vorsitzender Hans-Peter Preuss, Stellvertreterin Ute Felske-Wirtz und Schriftführer Alfred Brüggemann haben jetzt den Jahrestätigkeitsbericht an Dormagens Bürgermeister Erik Lierenfeld überreicht.

Nicht nur mit dem Thema "barrierefreie Innenstadt" sorgte der Seniorenbeirat für Aufmerksamkeit. Das Spektrum reichte von Tipps für ältere Autofahrer über Informationen zum neuen Pflegegesetz bis hin zum Vortrag zur "Sicherheit für Senioren" in Kooperation mit der Polizei.

"Ein besonderer Erfolg für uns war, dass der Stadtbus Dormagen älteren Autofahrern, die ihren Führerschein freiwillig abgeben, seit August ein halbes Jahr freie Fahrt gewährt", erklärt Preuss. Die Anregung dazu ging vom Seniorenbeirat aus. Ebenso konnte das Gremium die Instandsetzung der Friedhofswege vorantreiben. So wurde auf dem Nievenheimer Friedhof der Rollkies beseitigt, der für Menschen mit Rollstühlen oder Rollatoren oft ein Hindernis ist. In der Landesseniorenvertretung fand der Beirat Unterstützung für einen Antrag zur "Gleichstellung von gesetzlich und privat Versicherten bei Arztfehlern".

Maßgeblich war der Seniorenbeirat an öffentlichkeitswirksamen Aktionen, auch bei der Gründung des runden Tischs "Barrierefreiheit" in der Innenstadt, beteiligt. "Um das Ohr nahe an den älteren Mitbürgern zu haben, verfügen wir inzwischen in sieben Stadtteilen über ehrenamtliche Ansprechpartner", sagt Ute Felske-Wirtz. Die sogenannten Stadtteil-Kümmerer bieten monatlich Sprechstunden an. Das Ziel für 2018 ist klar: weitere Bürger zur Mitarbeit im Seniorenbeirat motivieren. "Krankheitsbedingt ist unsere Mitgliederzahl von 16 auf 14 gesunken. Dem möchten wir entgegenwirken", so Preuss. Damit auch Menschen, die berufstätig sind, in dem Gremium mitwirken können, denkt der Seniorenbeirat über veränderte Zeiten seiner Treffen nach. "Die Zusammenarbeit läuft sehr gut", sagt Lierenfeld, "der Seniorenbeirat hat viel für ältere Mitbürger in unserer Stadt erreichen können."

(NGZ)